Was ist VPN und wie funktioniert es?

Hybride Arbeitsformen sind in Unternehmen häufig nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. So greifen immer mehr Menschen von zuhause oder unterwegs auf Unternehmensdaten zu. Doch diese Verbindungen sind keineswegs sicher: Ohne Verschlüsselung können die Daten leicht in falsche Hände geraten. Die Verbindung per Virtual Private Network (VPN) sorgt für eine gute Absicherung.

Eine VPN-Verbindung schafft mithilfe moderner Verschlüsselungsverfahren eine virtuelle und damit „direkte“ Kommunikation Ihres Computers mit einer entfernten, vertrauenswürdigen Stelle. Auf diese Weise sinkt die Gefahr erheblich, dass Dritte Ihre Daten ausspionieren.

Wie genau ein VPN funktioniert, welche Protokolle es gibt und wie Sie die Technik in Ihrem Unternehmen einsetzen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist ein Virtual Private Network (VPN)?

Jedes Ihrer Geräte, das auf Daten im Internet zugreift, ist normalerweise über eine weltweit eindeutige Internet-Adresse identifizierbar, die sogenannte IP-Adresse. Diese gibt meist durch geeignete Zuordnung mithilfe von Tabellen über Ihre grobe geographische Lage sowie über Ihren Internetanbieter Auskunft. Damit sind Sie im Internet niemals komplett „anonym“, da Dritte anhand von Logdateien auch nach einem Zugriff grundsätzlich noch ermitteln können, zu welcher Zeit Sie auf welches Angebot zugegriffen haben.

Zudem übertragen Sie Ihre Daten generell unverschlüsselt, sofern Sie nicht auf Webseiten mit vorangestelltem Protokollkürzel „https://“ (Hypertext Transfer Protocol Secure) zugreifen oder andere passende Mechanismen nutzen. Die VPN-Verbindung (andere Bezeichnung: VPN-Tunnel) hingegen stellt sicher, dass der Datenverkehr verschlüsselt stattfindet und Sie so weitgehend anonym surfen.

Doch lassen Sie sich von dem Begriff nicht irritieren: Sie bauen durch ein VPN kein eigenes (Sub-)Netzwerk auf, das Sie vom Rest des Internets trennt. Das „virtuell“ in der Bezeichnung Virtual Private Network umschreibt lediglich die Veränderung Ihrer tatsächlichen IPv4-Netzwerkadresse. Sie „maskieren“ sich also gewissermaßen – Ihre wahre IP ist damit für Dritte nicht oder nur mit erheblichem Aufwand nachzuverfolgen.

Hierfür findet die Internetkommunikation Ihres Geräts über einen Umweg statt: Ein VPN-Server sorgt dafür, dass die aufgerufene Gegenstelle im Netz nicht Ihre tatsächliche, sondern die IP-Adresse des Servers „sieht“. Nur der Server weiß, wohin er die empfangenen Daten schicken muss, da einzig er Ihre wahre IP-Adresse kennt. Jemand, der Sie ausspioniert, sieht also bei Nutzung eines VPN lediglich die Server-Adresse.

Sie können einen Firmenserver entsprechend als VPN-Server konfigurieren oder auf die Angebote von VPN-Services zurückgreifen. Größere Anbieter stellen zu diesem Zweck weltweit Server zur Verfügung und garantieren entsprechende Vertraulichkeiten.

So funktioniert ein VPN

Ein Unternehmens-VPN stellt gleich mehrere Dinge auf einmal sicher: So gelingt unter anderem der Schutz vor Viren, Industriespionage, Cyber-Angriffen und unautorisierten Zugriffen deutlich besser, wenn die Verantwortung für den Schutz eines Rechners nicht bei den jeweiligen Mitarbeiter:innen liegt.

Das Prinzip hinter einem VPN-Server ist dabei so einfach wie wirkungsvoll: Innerhalb Ihrer Firma können Sie normalerweise auf bestimmte hausinterne Webseiten (das „Intranet“) und dort abgelegte Daten und Informationen zugreifen; von zu Hause aus oder einem anderen Ort auf der Welt aber nicht.

Der Grund ist, dass Ihr Heimrechner eine andere IP-Adresse aus einem anderen IP-Adressraum hat als in Ihrem Firmennetz. Er ist somit aus Sicht Ihrer Unternehmensinfrastruktur nicht Teil des Firmennetzes, sondern verbindet sich über Ihren Internetanbieter mit dem allgemeinen weltweiten Netz („Internet”). Die IP-Adresse erhält Ihr Rechner dabei automatisch. Sie wechselt gerade im privaten Umfeld häufig und ist daher im Büro nicht ohne Weiteres freischaltbar.

Hinzu kommt, dass Datenübertragungen im Internet noch immer häufig unverschlüsselt stattfinden. Aus diesem Grund identifiziert das Firmennetz Ihren Rechner bei einem Verbindungsversuch mit dem Intranet als „nicht zugehörig“. Es weist derartige Versuche als unsicher ab, sofern sie nicht explizit freigegeben sind.

Der Grund ist simpel: Daten, die aus Ihrem Unternehmen heraus unverschlüsselt über verschiedene Internetknotenpunkte auf Ihren Rechner gelangen, könnten ausspioniert werden und in falsche Hände geraten. Außerdem kann sich Ihr Intranet-Server nicht „sicher“ sein, dass tatsächlich Sie es sind, der sich dort einwählt.

Alles zum Thema VPN-Einwahl ins Unternehmen wiederum erfahren Sie an anderer Stelle bei uns.

 

Ein VPN-Tunnel sorgt für sicheren Datenverkehr zwischen Ihrem Rechner und Ihrem Unternehmen

Eine gängige Lösung für dieses Dilemma, beispielsweise bei der Arbeit im Homeoffice, ist der sogenannte VPN-Tunnel: Hier werden die Daten im „unsicheren“ Teil der Verbindung zwischen Ihrem Computer und Ihrem Firmennetzwerk verschlüsselt. Dritte können sie also nicht oder nur mit erheblichem Aufwand im Klartext auslesen. Man spricht hier auch von „VPN-Tunneling“: So wie Autos, die durch einen Tunnel fahren, von oben nicht erkennbar sind, können Außenstehende auch „getunnelte“ Daten nicht als solche einsehen.

Sofern und solange sich Ihr Computer also via VPN mit Ihrem Firmennetzwerk verbindet, gilt er aus Sicht Ihres Unternehmens als vertrauenswürdig. Damit besitzt er den gleichen Status, als stünde er direkt an Ihrem Arbeitsplatz in der Firma. Dieses Prinzip funktioniert grundsätzlich von jedem Ort der Welt aus, sofern VPN-Verbindungen nicht an Ihrem Aufenthaltsort gesperrt sind.

Die unterschiedlichen VPN-Arten

Man unterscheidet insgesamt drei VPN-Typen – je nachdem, auf welche Art Rechner (Hosts) oder ganze Rechnerverbünde (Sites) über Gateways zusammengeschaltet werden:

Site-to-Site-VPN (Gateway-Verbindung)

Diese VPN-Variante setzen vor allem Unternehmen zur Standortvernetzung ein. Firmen, die an mehreren Orten Niederlassungen unterhalten, möchten damit sicherstellen, dass Dritte den Datenverkehr zwischen den Standorten auf dem Weg durch das Internet nicht abhören können. Wo keine MPLS-Standleitung zwischen den Niederlassungen eingesetzt werden kann oder soll, nutzen Unternehmen einfach die normale Internetverbindung des jeweiligen Standorts, die via VPN dann verschlüsselt ist.

Dadurch entsteht ein erweitertes Intranet, bei dem einzig autorisierte Personen innerhalb der Standorte Zugang zu den Unternehmensdaten besitzen. In welcher Niederlassung sich die zugreifenden Nutzer:innen befinden, ist im Gegensatz zu einem geschlossenen Intranet innerhalb eines einzelnen Standorts nicht relevant.

Eine Erweiterung des Site-to-Site-VPN ist das sogenannte Extranet. Es ermöglicht auch Unternehmen außerhalb des Intranets den Zugang. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Kund:innen und Geschäftspartner sich vorübergehend ebenfalls in das Intranet einwählen sollen. Die Art der verfügbaren Daten ist hierbei für Außenstehende meist begrenzt.

Site-to-End-VPN (Gateway-Host-Verbindung)

Sobald sich Personen von außerhalb des Unternehmens (beispielsweise im Homeoffice) in das Unternehmensnetz einwählen sollen, ist eine Site-to-End-Verbindung notwendig. Auch als „Remote-Zugriff“ bezeichnet, stellt das Site-to-End-VPN sicher, dass der Zugriff nur von diesem einen Endgerät (Host) auf das Unternehmensnetz erfolgen kann. Ein VPN-Client auf dem Rechner der Mitarbeiter:innen stellt eine vorübergehende Einwahlverbindung zum VPN-Gateway des Unternehmens her und erzeugt einen VPN-Tunnel.

End-to-End-VPN (Host-zu-Host-Verbindung)

Wollen Sie lediglich zwei Server an unterschiedlichen Standorten verbinden, ist häufig von End-to-End-VPN die Rede. Ein solches Szenario ist beispielsweise eine Remote-Desktop-Verbindung zu einem entfernten Rechner, um dort Anwendungen auszuführen.

Business-VPN vs. Privat-VPN

Im Unterschied zu gewöhnlichen VPN-Angeboten für Endkund:innen sind Business-VPNs dazu da, den Datenschutz für das gesamte Unternehmen zu sichern. Sie bilden oftmals eine zusätzliche Schutzmaßnahme gegen Spionage- und Hackerangriffe von außen.

Darüber hinaus berücksichtigen Business-VPNs grundsätzlich mehrere Benutzer:innen. Einzelne Personen können somit die Accounts verwalten und Ihre Mitarbeiter:innen in einem zentralen Konto betreuen.

Solche VPNs für professionelle Zwecke arbeiten normalerweise auf Basis einer festgelegten, nicht veränderlichen IP-Adresse (oder ganzer IP-Adressräume) für Ihr Unternehmen. Dazu kommt ein eigens reservierter Server, über den sämtliche VPN-Verbindungen laufen.

Vorteile und Nachteile eines VPNs

Durch die verschlüsselte Datenübertragung per VPN stellen Sie in erster Linie sicher, dass niemand Ihre Verbindung abhören kann. Im geschäftlichen Bereich ist dies vor allem beim Zugriff auf unternehmensinterne Daten wichtig.

Die Vorteile eines VPNs im Überblick:

  • Firmennetzwerke: Greifen Sie auf Netzwerkdaten in Ihrem Unternehmen zu, als wären Sie persönlich vor Ort.
  • Freie WLANs: Sichern Sie Ihren Datenverkehr ab, auch wenn Sie sich unterwegs mit unverschlüsselten WLANs verbinden.
  • Anonymität: Sorgen Sie dafür, dass Sie auf Webseiten nicht länger durch Cookies und IP-Adresse nachverfolgt und identifiziert werden können.
  • Zensur umgehen: Sofern der Zugriff auf bestimmte Dienste an Ihrem aktuellen Aufenthaltsort blockiert ist, können Sie diese via VPN eventuell dennoch nutzen.

Obwohl die Vorteile die Nachteile vor allem im geschäftlichen Einsatz deutlich überwiegen, kann es mitunter auch zu Schwierigkeiten bei der Nutzung eines VPNs kommen:

  • Niedrigere Geschwindigkeit: Die Geschwindigkeit der Datenübertragung kann bei VPN-Verbindungen manchmal sinken. Dies ist allerdings nur manchmal der Fall und vor allem vom Serverstandort des VPN-Anbieters abhängig.
  • Zugang durch potenziell unsichere Rechner: Obwohl ein VPN die Punkt-zu-Punkt-Verbindung absichert, ist damit nicht ausgeschlossen, dass beispielsweise infizierte oder gehackte Rechner von Mitarbeiter:innen Zugang zum Unternehmensnetzwerk erhalten.
  • Gesperrte Webseiten: Manche Webseiten akzeptieren keine IP-Adressen, die von einer VPN-Software stammen. Achten Sie besonders bei finanziellen Transaktionen via Online-Banking oder Bezahldiensten darauf, ob Sie dabei VPN nutzen können.
  • Unseriöse Anbieter: Achten Sie bei der Wahl Ihres VPN-Dienstes auf einen seriösen Anbieter. Vor allem kleinere kostenlose Anbieter stehen in dem Ruf, Ihre Daten nicht vertrauenswürdig zu behandeln. Sie verkaufen diese weiter oder nutzen sie für dubiose Zwecke – mitunter landet bei der Installation der VPN-App sogar Malware auf Ihrem Rechner.

VPN bieten zwar allgemein eine erhöhte Sicherheit beim Zugriff auf Unternehmensdaten, aber keinen allumfassenden Schutz. Ihr Einsatz sollte am besten im Rahmen eines unternehmensweiten Sicherheitskonzepts erfolgen. Dabei sollten beispielsweise Security-Maßnahmen wie Unified Endpoint Management (UEM) und gegebenenfalls auch eine Zero-Trust-Sicherheitsarchitektur Ihres Netzwerks für größtmöglichen Schutz vor unbefugten Zugriffen sorgen.

Wie sicher ist eine VPN-Verbindung für Unternehmen?

Ein VPN ist per Definition verschlüsselt und stellt nach außen hin eine in sich geschlossene Umgebung dar. Nur die sendende und die empfangende Stelle „wissen“ jeweils, wie die übertragenen Daten zu lesen sind.

Das funktioniert in der Praxis ähnlich wie bei einem Geheimcode: Zwei Teilnehmer:innen A und B vereinbaren einen Übersetzungscode. Je länger (und somit komplizierter) dieser ist, umso aufwendiger ist die Entschlüsselung – und umso sicherer ist die Übertragung.

Verschlüsselungen mit beispielsweise acht Bit „Stärke“ können theoretisch durch simples „Ausprobieren“ sämtlicher Möglichkeiten „geknackt“ werden. Denn dort gibt es nur 256 mögliche Zahlenkombinationen aus Nullen und Einsen. Der Arbeitsaufwand steigt mit der Anzahl verwendeter Schlüssel-Bits exponentiell an, also dessen „Stärke“ oder „Länge“.

Moderne Verschlüsselungs-Algorithmen arbeiten mit mindestens 128, meist sogar mit 256 Bit. Im letztgenannten Fall müssten Angreifer:innen also bis zu 2^256 mögliche Schlüssel ausprobieren, um an Ihre Daten zu gelangen. In der Praxis dauert dies selbst mit modernen Computern bis zu mehrere Millionen Jahre.

Zu Beginn der Übertragung vereinbaren die Parteien also einen entsprechend langen digitalen Schlüssel aus Nullen und Einsen. Das VPN kombiniert diesen nun mit den tatsächlichen Daten, wodurch die Daten ohne den Schlüssel keinen Sinn mehr ergeben. Die Gegenseite wendet nach der Übertragung dasselbe Verfahren andersherum an – und die Daten sind wieder sichtbar.

Dieses Prinzip findet abseits von VPN-Einwahlen heute schon bei fast allen Webseiten Anwendung: Statt der unverschlüsselten Übertragung via http:// (Hypertext Transfer Protocol, der Übertragungsstandard für Internet-Webseiten) steht den meisten URLs heutzutage https:// voran. Das weist auf eine sichere Verbindung hin. Das verhindert, dass Dritte beispielsweise Kreditkartendaten ausspionieren können, die Sie auf einer solchen Webseite eingeben.

Was Sie für die Einrichtung eines sicheren VPN-Servers in Ihrem Unternehmen wissen sollten, erfahren Sie von uns in einem anderen Beitrag.

MPLS-basierte VPN-Netzwerke: Zusätzliche Sicherheit auf Paketebene

„Normale“ IPsec- und SSL-VPNs nutzen zum Datentransport das öffentliche Internet, während MPLS-VPNs (Multiprotocol Label Switching) ein in sich geschlossenes MPLS-Netz voraussetzen. Dieses ist jedoch meist nur in größeren Unternehmen vorhanden.

Bei MPLS unterscheidet der Anbieter seinerseits verschiedene „logische“ Daten-Verkehrsarten. Die VPN-Datenpakete laufen dann zwar über manche Netzabschnitte gemeinsam mit denen anderer Internetanwendungen wie Webzugriffe oder IP-Telefonie. Auf anderen Abschnitten laufen sie dagegen separat und immer durch unterschiedliche Kennzeichnungen (Labels) bei der Verarbeitung getrennt.

MPLS ermöglicht also eine zusätzliche Abtrennung des VPN-Datenverkehrs von der normalen Internetkommunikation. Überdies sind die verwendeten Verschlüsselungsverfahren so robust, dass sie bislang als unknackbar gelten.

Die wichtigsten VPN-Protokolle

VPN-Protokolle arbeiten mit kryptographischen Schlüsseln, die einen Datenblock gewissermaßen sperren. Das Protokoll sorgt einfach gesagt dafür, dass ein Datenblock beim Senden nicht mehr lesbar ist. Auf diese Weise legt der Block den Weg bis zum Empfänger zurück und wird erst dort durch den passenden Schlüssel wieder lesbar gemacht.

Je länger die Schlüssellänge, desto länger dauert es, Daten ohne den passenden Schlüssel lesbar zu machen. Zunächst waren dabei 128 Bit üblich, moderne VPN-Protokolle verwenden üblicherweise eine 256-Bit-Verschlüsselung. Das bedeutet, dass 256 Datenblöcken (Bits) von Klartext ebenso viele Blöcke von Geheimtexten gegenüberstehen.

  • OpenVPN: Moderner und weitverbreiteter Open-Source-Protokollstandard, den viele Anbieter verwenden. Das Protokoll unterstützt nahezu alle Betriebssysteme und gilt als äußerst stabil. Mit OpenVPN können Sie auch große VPN mit mehreren tausend Clients einrichten.
  • SSTP: Das „Secure Socket Tunneling Protocol” (SSTP) ist ein zwar stabiles, aber veraltetes Protokoll von Microsoft, das nur für Windows geeignet ist. Aufgrund der Inkompatibilität mit anderen Betriebssystemen und der geschlossenen Architektur für Entwickler eignet es sich nicht für den breiten Einsatz auf vielen Plattformen.
  • PPTP: Das „Point-to-Point Tunneling Protocol” (PPTP) kann Rechner direkt miteinander verbinden. Es gilt aber bereits seit 2012 als unsicher. Für VPN eignet es sich daher nicht; und auch als Einzelverbindung zwischen zwei Rechnern ist es nicht zu empfehlen.
  • IKEv2/IPSec: Die Verschlüsselung „Internet Key Exchange Protocol Version 2” (IKE2/IPSec) gilt als überaus stabil und ist sogar schneller als OpenVPN. Wie der Name bereits andeutet, bietet sie Sicherheit auf der Ebene von IP-Adressen. Damit arbeitet sie unabhängig von der Art der Anwendung, die Sie nutzen.
  • L2TP/IPSec: Primär ist L2TP ein Tunneling-Protokoll auf IP-Basis ohne Verschlüsselung, das manche Anbieter aber mit entsprechenden Funktionen erweitern. Da dies nicht alle Anbieter garantieren, sollten Sie die Kompatibilität vor der Verwendung genau überprüfen.
  • WireGuard: Moderner Open-Source-Protokollstandard mit guter Geschwindigkeit und Verschlüsselung. Manche VPN-Anbieter integrieren WireGuard allerdings unter anderen Bezeichnungen in ihr Portfolio.

Ist die VPN-Verwendung legal?

Die Verwendung eines Virtual Private Network ist in Deutschland prinzipiell legal. Wenn Sie von Ihrem Rechner eine sichere Verbindung zum Internet oder zu Ihrem Unternehmensnetzwerk herstellen, verschleiern Sie Ihren wahren Standort und verschlüsseln Ihren Datenstrom. Dritte haben es damit sehr schwer, darauf zuzugreifen. Andere Länder untersagen die Benutzung eines VPNs jedoch, wie zum Beispiel China.

Greifen Sie hingegen beispielsweise auf ausländische Webseiten und Angebote zu, die nicht für Ihren tatsächlichen Standort bestimmt sind (sogenanntes Geoblocking), bewegen Sie sich zumindest im Graubereich. Hier kommt es auf die Nutzungsbedingungen der Anbieter an – oft ist der Zugriff aus anderen Ländern untersagt, etwa bei Streamingportalen.

Verboten bleibt es hingegen, wen Sie ein VPN zur Vertuschung von kriminellen Aktivitäten einsetzen: Darunter fällt etwa die Verschleierung der Identität bei illegalen Downloads, dem Handel mit verbotenen Waren und Produkten sowie allen weiteren Formen der Cyberkriminalität.

 

Virtual Private Network: das Wichtigste in Kürze

  • Ein VPN stellt eine relativ sichere Verbindung zwischen Ihrem Rechner und dem Internet her. Es verschleiert Ihren Einwahlpunkt und sorgt für eine verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem Gerät und dem Server, auf den Sie zugreifen.
  • In Unternehmen stellen VPN mehrere Dinge sicher: Den Schutz vor Viren, Industriespionage, Cyber-Angriffen und allgemeinen unautorisierten Zugriffen auf Daten.
  • Es gibt drei unterschiedliche VPN-Typen: Site-to-Site-Verbindungen, Site-to-End-Verbindungen und End-to-End-Verbindungen.
  • Mit einem VPN können Sie sicher auf Ihr Firmennetzwerk zugreifen, ein öffentliches WLAN ohne Angst vor Spionage nutzen und bei Bedarf regionale Internetsperren umgehen.
  • Ein Nachteil kann unter Umständen eine niedrigere Verbindungsgeschwindigkeit sein.
  • Moderne Protokollstandards arbeiten mit einer 256-Bit-Verschlüsselung und sind in der Benutzung in Deutschland legal. Manchen andere Länder verbieten die Benutzung eines VPNs aber unter Umständen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/vpn-was-ist-das-was-sind-die-vorteile-und-wie-funktioniert-es/

Samsung-Sicherheitsupdate für März und Februar 2023: Diese Galaxy-Handys haben es

Egal ob Galaxy S23, Galaxy Z Flip4, Galaxy Note20 oder Galaxy A53 5G: Jeden Monat veröffentlicht Samsung ein Sicherheitsupdate für seine Galaxy-Smartphones. Die Aktualisierung erreicht aber nicht alle Modelle zum selben Zeitpunkt, sondern nach und nach.

Ob Dein Galaxy-Handy schon dabei ist, kannst Du dieser Übersicht entnehmen. Wir aktualisieren sie laufend, um Dich auf dem neuesten Stand zu halten. Beachte dabei, dass die aktuelle Firmware oftmals nicht in allen Regionen und für alle Anbieter gleichzeitig zur Verfügung steht. Darum kann auch die Kennnummer des Samsung-Updates variieren.

Sicherheitsupdate März 2023: Flaggschiff an der Spitze

Galaxy S

Anfang März startet Samsung wie gewohnt den Roll-out des aktuellen Sicherheitsupdates. Dieses Mal bekommen die neuesten Galaxy-S-Modelle das Update zuerst: das Galaxy S23, das Galaxy S23+ und das Galaxy S23 Ultra. Zum Start steht die neue Firmware auch direkt in Europa zur Verfügung.

» Mehr Infos zu Galaxy S23 und Co. im Vodafone-Shop «

Gleiches gilt für die Vorgängermodelle der Galaxy-S22-Reihe. Auch hier rollt Samsung das Sicherheitsupdate zum Start direkt in europäischen Ländern aus. Und auch für das Galaxy S21 und das Galaxy S20 steht die Aktualisierung bereits zum Download zur Verfügung.

März-Sicherheitsupdate: Diese Modelle hat Samsung versorgt

Für folgende Galaxy-Handys und -Tablets hat Samsung den Roll-out des aktuellen Sicherheitsupdates bereits gestartet.
Stand: 9. März 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS1AWBM
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXU3CWBE
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS6EWBB
  • Galaxy S20 – Firmware: ?

Samsung-Update im März: Diese Sicherheitslücken schließt es

Wie üblich adressiert das aktuelle Sicherheitsupdate Lücken, die Google im Betriebssystem Android gefunden hat. Im März 2023 betrifft dies insgesamt 39 Sicherheitslücken. Samsung hat dieses Paket um elf Patches ergänzt, die für die hauseigene Benutzeroberfläche One UI gedacht sind.

Entsprechend empfehlen wir Dir, das Update möglichst zeitnah nach dem Erscheinen für Dein Galaxy-Modell zu installieren.

Sicherheitsupdate für Februar: Das Galaxy Note lebt

Im Februar 2023 stand für Samsung zunächst der Release des Galaxy S23 im Fokus. Entsprechend dauerte es ein paar Tage länger als gewohnt, ehe das erste Galaxy-Handy das Sicherheitsupdate für Februar erhielt. Den Anfang machte dann ein Oldtimer: das Galaxy Note20.

Im Februar machte ein eher ungewöhnliches Modell der Galaxy-S-Reihe den Anfang: das Galaxy S21 FE. Für die Ausführung des Smartphones mit Exynos-Chip rollt das Samsung-Sicherheitsupdate für Februar seit dem 7. des Monats aus – zum Start in Brasilien.

Für die übrigen Modelle dieser Familie rollt das Update seit dem 18. Februar aus, also für das Galaxy S21, das Galaxy S21+ und das Galaxy S21 Ultra. Zum Start gibt es die neue Firmware in den USA.

Ebenfalls in Südamerika startete Samsung den Roll-out der Aktualisierung für das Galaxy S20, S20+ und das Galaxy S20 Ultra. Seit dem 9. Februar steht die neue Firmware hier zum Download bereit. Inzwischen gibt es die Aktualisierung auch für das populäre Galaxy S20 FE und dessen 5G-Version.

Samsung versorgt mittlerweile auch seine aktuelle Flaggschiff-Reihe mit dem Februar-Sicherheitsupdate. Nutzer:innen von Galaxy S23Galaxy S23+ und Galaxy S23 Ultra können die Aktualisierung hierzulande bereits herunterladen: Der Roll-out des Updates erfolgte zum Start Mitte Februar in den meisten europäischen Ländern. Das Update hat die Größe von etwas unter 600 Megabyte.

Und auch die Modelle der Galaxy-S22-Reihe hat Samsung inzwischen versorgt, zum Start unter anderem in Australien und in Nepal. Für Galaxy S22, Galaxy S21 und Co. ist das Sicherheitsupdate übrigens Teil von One UI 5.1.

Anfang März erhält mit dem Galaxy S10 Lite ein altes Modell One UI 5.1 – und das Samsung-Sicherheitsupdate für Februar.

Galaxy A

Als erstes Galaxy-A-Modell im Februar 2023 erhielt das Galaxy A52 5G das aktuelle Sicherheitsupdate. Wie beim Galaxy S21 FE erfolgte auch hier der Roll-out zunächst in Brasilien. In Kürze wird das Update aber auch in anderen Regionen zur Verfügung stehen.

Als zweites Modell der A-Reihe versorgte Samsung im Februar das Galaxy A72. Seit dem Valentinstag rollt die Aktualisierung für das ehemalige „Mittelklasse-Flaggschiff” in Indien aus.

Für das Galaxy A53 5G und das Galaxy A33 5G gibt es die aktuellen Patches als Teil des Updates auf One UI 5.1. Dasselbe gilt für das Galaxy A52 5G: Das Mittelklasse-Smartphone erhält das Sicherheitsupdate gemeinsam mit One UI 5.1. Bislang hat Samsung den Roll-out aber anscheinend nur in Singapur gestartet.

Der Start des Roll-outs für das Galaxy A73 5G und Galaxy A23 erfolgte ebenfalls im Februar 2023. Auch hier liefert die neue Firmware nicht nur das Sicherheitsupdate, sondern darüber hinaus One UI 5.1. Gleiches gilt für das populäre Galaxy A52s 5G.

Anfang März erhält auch das Galaxy A51 5G das Sicherheitsupdate für Februar zusammen mit One UI 5.1. Voraussichtlich handelt es sich damit um das letzte große Update für dieses Modell.

Für das Galaxy A71 und dessen 5G-Ableger steht die Firmware ebenfalls seit Anfang März zum Download bereit – auch in Europa und ebenfalls als Teil von One UI 5.1.

Falt-Smartphones

Auch viele Falt-Smartphones hat Samsung inzwischen versorgt: Für das originale Galaxy Fold steht das Februar-Update schon zum Download bereit, zunächst in Südamerika. In den übrigen Regionen der Welt sollte die Firmware innerhalb der kommenden Tage erscheinen.

Für Galaxy Z Fold4 und Galaxy Z Flip4 liefert Samsung die aktuellen Patches zusammen mit One UI 5.1 aus. Gleiches gilt für deren direkte Vorgänger, das Galaxy Z Fold3 und das Galaxy Z Flip4.

Seit dem 20. Februar steht das aktuelle Samsung-Sicherheitsupdate außerdem für das Galaxy Z Fold2 zur Verfügung – zum Start auch direkt in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Hier sind die Patches wie bei vielen anderen Modellen Teil des Updates auf One UI 5.1.

Galaxy Note

Das erste Gerät, das Samsung im Februar 2023 mit den aktuellen Patches versorgte, ist das Galaxy Note20 (Ultra). Seit dem 5. Februar rollt die neue Firmware aus. Zum Start steht sie unter anderem in der Schweiz für das 5G-Modell zur Verfügung.

Es könnte wie üblich ein paar Tage dauern, ehe Du sie auch in anderen Regionen herunterladen kannst. Mittlerweile erhalten auch erste Einheiten des 4G-Modells das Update.

Für den Vorgänger, das Galaxy Note10, steht das Update mittlerweile ebenfalls zum Download bereit. Und selbst das Galaxy Note9 erhält noch das Sicherheitsupdate für Februar 2023.

Tablets

Auch einige Tablets haben das Samsung-Sicherheitsupdate für Februar bereits erhalten, darunter das Galaxy Tab S8. Die Geschwistermodelle S8+ und S8 Ultra wurden ebenfalls versorgt. Zum Start stand die neue Firmware direkt in Europa zum Download zur Verfügung.

Auch für die Tab-S7-Modelle rollt Samsung inzwischen den Patch aus. Das Tab S7 und S7+ erhalten mit der Aktualisierung auch One UI 5.1. Für das Galaxy Tab S7 FE gibt es hingegen ausschließlich das aktuelle Sicherheitsupdate.

Samsung-Sicherheitsupdate Februar 2023: Diese Geräte haben es

Im Folgenden listen wir die Galaxy-Modelle auf, für die Samsung den Roll-out des aktuellen Sicherheitsupdate gestartet hat. In Klammern ist vermerkt, in welcher Region das Update zuerst erschienen ist (wenn bekannt); oder, wenn das Sicherheitsupdate Teil einer größeren Aktualisierung ist.

Stand: 9. März 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXU1AWBD
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xEXXU3CWAI
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xU1UES5DWB2 (USA, mit One UI 5.1)
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990EXXU4EWBE (Indien, mit One UI 5.1)
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xBXXSFGWAD (Südamerika)
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXSAEWB3
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXU4HWB1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: G770FXXU6HWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A73 5G – Firmware: A736BXXU3CWB7 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A72 – Firmware: A725FXXS5CWB2 (Indien)
  • Galaxy A71 5G – Firmware: A716BXXU7FWB6 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXU8DWB5 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXU4CWB1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528NKSU2EWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS2DWAB (Brasilien, mit One UI 5.1)
  • Galaxy A51 5G – Firmware: A516BXXU6FWB5 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336NKSU3CWB3 (Korea, mit One UI 5.1)
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXU2CWB4 (Ukraine, mit One UI 5.1)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXU1CWAC (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BTBU3EWB1
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXU2JWB5 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Fold – Firmware: F900FXXS6HWA2 (Südamerika)
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXU1CWAC (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXU4EWB1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS5GWB1
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS5GWB1
  • Galaxy Note10 – Firmware: N97xFXXS8HWA5
  • Galaxy Note9 – Firmware: N960FXXSAFWB3
  • Galaxy Tab S8 – Firmware: X70xBXXU3BWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S8+ – Firmware: X80xBXXU3BWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S8 Ultra – Firmware: X90xBXXU3BWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S7 – Firmware: TxxxXXU2DWB2 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S7+ – Firmware: TxxxXXU2DWB2 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S7 FE – Firmware: T733XXU2CWB1
  • Galaxy M53 5G – Firmware: M536BXXU2CWB3 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy M42 5G – Firmware: M426BXXU4DWB1 (mit One UI 5.1)

Sicherheitsupdate von Samsung für Februar: Das steckt drin

Im Februar 2023 stopft das Sicherheitsupdate von Samsung über 50 Lücken. 48 davon betreffen das Betriebssystem Android allgemein. Welche das im Einzelnen sind, kannst Du in Googles Sicherheits-Bulletin zum laufenden Monat nachlesen.

Sechs weitere Sicherheitslücken treten offenbar nur bei Samsungs Galaxy-Geräten auf, also in der Benutzeroberfläche One UI. Zwei davon stuft Samsung selbst als schwer ein, wie Du Samsungs Dokumentation zu Sicherheitsupdates entnehmen kannst. Entsprechend solltest Du das Update möglichst zeitnah nach dem Release auf Deinem Galaxy-Handy installieren.

Januar 2023: Diese Modelle haben das Sicherheitsupdate

Für folgende Smartphones und Tablets hat Samsung den Roll-out des aktuellen Sicherheitsupdates bereits gestartet.

Stand: 30. Januar 2023

  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS2BWA2
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS5DVL3
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xUSQS3GWA2 (USA)
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990EXXS3DWA6
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXS3DWA3
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXS4GWA3
  • Galaxy S10Galaxy S10+Galaxy S10e – Firmware: G97xFXXSGHWA3
  • Galaxy S10 5G – Firmware: G977BXXSDHWA3
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: G770FXXS6HWA2
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS1BWA2
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS2DWA3
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: G977BXXSDHWA3
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707BXXS7IVL1
  • Galaxy A73 – Firmware: A736BXXS2BVL3
  • Galaxy A72 – Firmware: A725FXXU4CWA2
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536EXXS4BWA4
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXU1DWA6
  • Galaxy A50 – Firmware: A505GUBS9CWA2
  • Galaxy A41 – Firmware: A415FXXS2DWA2
  • Galaxy A31 – Firmware: A315FXXS2DWA2/A315GZHS2DWA2
  • Galaxy A30 – Firmware: A305FDDS6CWA3
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146BXXU1AWA2
  • Galaxy A12 – Firmware: A127FXXS7CWA1
  • Galaxy A10 – Firmware: A105MUBS8CVL1
  • Galaxy A03 – Firmware: A037GXXS2CWA3
  • Galaxy A02 – Firmware: A022FXXS3BWA1
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xU1UES3GVL1 (USA)
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS5GWA8
  • Galaxy Note10Galaxy Note10+ – Firmware: N970FXXS8HVL3
  • Galaxy XCover Pro – Firmware: G715U1UESFDWA2
  • Galaxy XCover 5 – Firmware: G525FXXS5CWA2
  • Galaxy M51 – Firmware: M515FXXS4DWA3
  • Galaxy M31 – Firmware: M315FXXU3CWA2

Dezember-Update von Samsung: Diese Modelle haben es bereits

Die folgende Übersicht listet alle Galaxy-Geräte auf, für die Samsung den Roll-out des Dezember-Updates bereits gestartet hat. In Klammern ist vermerkt, wenn der Roll-out nicht in Europa gestartet ist – oder wenn die Patches Teil eines anderen Updates sind, zum Beispiel der Aktualisierung auf Android 13/One UI 5.0.

Stand: 3. Januar 2023

  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S2 Ultra – Firmware: S908EXXU2BVKM
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G991BXXU5DVKF
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990USQS4DVL1 (USA)
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xBXXSFGVK7
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXSAEVL1
  • Galaxy S10Galaxy S10eGalaxy S10+ – Firmware: G97xFXXSGHVL1
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: G770U1UES6GVL2 (USA)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS1BVKC
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS2DVKB
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916U1UEU2IVK5 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS3DVKB
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F700U1UES5HVL2
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707U1UES3GVL1
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xxXXS5GVK9
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXS8HVL1
  • Galaxy A90 5G – Firmware: A908BXXS5EVK4 (Australien und Neuseeland)
  • Galaxy A71 5G – Firmware: A716BXXU6EVL2
  • Galaxy A70 – Firmware: A705USQS2DVK1
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXU4BVL2
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS1DVL2
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS4CVK4 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526U1UES7CVL1 (USA)
  • Galaxy A51 5G – A516BXXU5EVL2 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A12 5G – Firmware: A125FXXU2CVL1
  • Galaxy XCover 5 – Firmware: G525FXXS5CVL4
  • Galaxy XCover Pro – Firmware: G715FNXXSAEVL2
  • Galaxy Tab S8 – Firmware: X706BXXU3BVL2
  • Galaxy Tab S8+ – Firmware: X806BXXU3BVL2
  • Galaxy Tab S8 Ultra – Firmware: X906BXXU3BVL2

Samsung-Sicherheitsupdate im November für diese Modelle

Für folgende Galaxy-Geräte stehen die aktuellen Patches bereits zur Verfügung.

Wichtig: Im November ist das aktuelle Samsung-Sicherheitsupdate für viele Modelle Teil des Updates auf Android 13/One UI 5.0. Wenn Du also Android 13 erhältst, ist es gut möglich, dass die Patches für November bereits enthalten sind.

Stand: 15. Januar 2023

  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: A525FXXU4CVJB (USA)
  • Galaxy S21, Galaxy S21+, Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS5DVK1
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990B2XXS1DVK4
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xFXXSFGVK1
  • Galaxy S20 5GGalaxy S20+ 5GGalaxy S20 Ultra 5G – Firmware: G98xBXXSFGVK1
  • Galaxy S20 FE 5G – G781BXXU4GVK6 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy S10 5G – Firmware: G977BXXUDHVK1
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: G770FXXS6GVK1 (Brasilien)
  • Galaxy S10e – Firmware: G970FXXSGHVK1
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936U1UES1AVJ1 (USA)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926U1TBS2DVJ1 (USA)
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS2HVK1
  • Galaxy Fold – Firmware: F900FXXU6HVJ7
  • Galaxy Fold 5G – Firmware: F907BXXU6HVJ7
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS1AVJE
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711U1TBS3EVJ2 (USA)
  • Galaxy A73 5G – Firmware: A736BXXU2BVK2 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A72 – Firmware: A725FXXU4CVJB (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A71 5G – Firmware: A716USQU7FVL3 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXU8DVK5
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXU4CVJB (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXU1DVK2 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A51 5G – Firmware: ? (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A42 5G – Firmware: A426NKSU2DVK2 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336BXXU4BVJG (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A32 5G – Firmware: A326BXXS4BVK1
  • Galaxy A23 5G – Firmware: A236U1UEU1BVL1 (USA)
  • Galaxy A13 5G – Firmware: A136BXXU2BVK3 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A04s – Firmware: A047MUBU1BVK5 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS5GVK1
  • Galaxy Note20 5G, Galaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS5GVK1
  • Galaxy Note10Galaxy Note10+ – Firmware: N97xU1UES7HVJ3 (USA)
  • Galaxy Tab S8 – Firmware: X706BXXU2BVK4 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy Tab S8+ – Firmware: X806BXXU2BVK4 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy Tab S8 Ultra– Firmware: X906BXXU2BVK4 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy Tab S7Galaxy Tab S7+ – Firmware: …XXU2DVK3 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy Tab S6 Lite – Firmware: P619XXU1BVK6 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy Tab Active 3 LTE – Firmware: T575XXU3EVK7 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy Tab Active Pro – Firmware: T540XXS3CVL2
  • Galaxy Tab A7 Lite – Firmware: T220ZCU1CVL5
  • Galaxy XCover 6 Pro – Firmware: G736BXXU1BVK2 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy XCover 5 – Firmware: ? (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy M42 5G – Firmware: M426BXXU3CVK5 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy M33 5G – Firmware: M336BXXU3BVL4
  • Galaxy M32 5G – Firmware: M326BDDU4CVK1 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy F62 – Firmware: E625FDDU2CVK2 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy F12 – Firmware: F127GXXU3CVL4

Samsung-Sicherheitsupdate für Oktober: Diese Handys haben es

Im Folgenden listen wir die Galaxy-Modelle auf, für die Samsung den Roll-out des Oktober-Sicherheitsupdates bereits gestartet hat. In Klammern hinter der Firmware-Nummer vermerken wir eine Besonderheit. Etwa wenn der Roll-out in einer anderen Region als Europa gestartet ist oder wenn die Sicherheits-Patches Teil eines größeren Updates sind.

Stand: 29. November 2022

  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS2AVI7
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G996USQS5CVI8 (USA)
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS2CVI5
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xFXXSFFVIB
  • Galaxy S20 5GGalaxy S20+ 5GGalaxy S20 Ultra 5G – Firmware: G98xBXXSFFVIB
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXU4GVK6
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXU3CVI4
  • Galaxy S10, Galaxy S10+Galaxy S10e – Firmware: G97xFXXUGHVJ1
  • Galaxy A73 5G – Firmware: A736BXXS2AVJ3
  • Galaxy A72 – Firmware: A725FXXS4BVI2
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXU8DVK1 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXS4AVJ1
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS4BVI3 (Russland)
  • Galaxy A51 – Firmware: A515FXXU5GVK6
  • Galaxy A32 5G – Firmware: A326BXXS4BVJ1 (Südamerika)
  • Galaxy A32 – Firmware: A325MUBS2BVJ1 (Südamerika)
  • Galaxy A22 5G – Firmware: A225FXXU3CVK3 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy A21 – Firmware: A215USQS8CVI7 (USA)
  • Galaxy A13 5G – Firmware: A136USQS3BVI1 (USA)
  • Galaxy A02 – Firmware: A022MXXS3BVI1 (Südamerika)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS1AVJ3 (Israel)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926USQS2DVI5 (USA)
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS2HVI8
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711USQS3DVI5 (USA)
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707BXXU7HVI3
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS5FVI4
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS5FVI4
  • Galaxy Note10, Galaxy Note10+ – Firmware: N975FXXS8HVJ1
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXS8GVI2
  • Galaxy Tab S6 – Firmware: T865XXU5DVH2
  • Galaxy M53 5G – Firmware: M536BXXU1BVK4 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy M52 – Firmware: M325FXXU4CVK6 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy M33 5G – Firmware: M336BXXU3BVK3 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy M23 5G – Firmware: M236BXXS1AVJ
  • Galaxy M22 – Firmware: M225FVXXU4CVK3 (mit Android 13/One UI 5.0)
  • Galaxy F22 – Firmware: E225FXXU4CVK4 (mit Android 13/One UI 5.0)

Sicherheitsupdate September 2022: Diese Modelle haben es

Für folgende Galaxy-Smartphones und -Tablets hat Samsung den Roll-out des September-Updates bereits gestartet (Stand: 2. Dezember):

  • Galaxy S22Galaxy S22+ – Firmware: S90xBXXS2AVHD (pausiert)
  • Galaxy S22 Ultra – Firmware: S908BXXU2AVI3
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS5CVHI
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G985FXXSFFVHA
  • Galaxy S20 5GGalaxy S20+ 5GGalaxy S20 Ultra 5G – Firmware: G986BXXSFFVHA
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXU2CVH7
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXU4FVI1
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXUADVI1 (Russland)
  • Galaxy S10Galaxy S10eGalaxy S10+ – Firmware: G97xFXXSGHVI1
  • Galaxy S10 5G – Firmware: G977BXXSDHVI4
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: G770FXXU6GVH6
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FZHU8CVI4 (Hongkong)
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536U1UES4AVH4 (USA)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS1CVH7 (Südamerika)
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS4BVI2 (Russland)
  • Galaxy A51 – Firmware: A515FXXS5FVI1 (Russland)
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336EDXU4AVH9 (Asien)
  • Galaxy A12 – Firmware: A127FXXU7BVI4 (Russland)
  • Galaxy A01 – Firmware: A015FXXU5CVK5 (mit Android 12)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXU1AVIH
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: N770FXXS8GVH3
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXU2HVHA (mit Android 12L)
  • Galaxy Fold 5G – Firmware: F907BXXU6HVI5
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS2CVHF
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F700FXXUAHVH9
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707BXXU7HVH9
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS5FVH7
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS5FVH7
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXS8GVH3
  • Galaxy Tab S6 Lite – Firmware: P615XXU4EVI1

Samsung-Sicherheitsupdate im August für diese Modelle

Im Folgenden findest Du eine Übersicht zu den Galaxy-Modellen, für die das August-Sicherheitsupdate bereits ausrollt (Stand: 4. Oktober). In Klammern steht dahinter, in welchem Land der Roll-out gestartet ist – oder wenn die Patches Teil eines größeren Updates sind.

  • Galaxy S22, Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXU2AVG6
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXU5CVGB
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990USQU3CVG1 (USA)
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xBXXUEFVG5 (5G-Modelle); G980FXXUEFVG5 (LTE-Modelle)
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXU9DVG5 (Russland)
  • Galaxy S10Galaxy S10+Galaxy S10e – Firmware: G97xFXXSGHVH2
  • Galaxy Z Fold3 5G – Firmware: F926BXXU1CVG8
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916U1TBS2HVG9
  • Galaxy Fold – Firmware: F900FXXU6HVG5 (Frankreich)
  • Galaxy Z Flip3 5G – Firmware: F711BXXU2CVG8
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F700FTBS9GVH1 (Afrika und Naher Osten)
  • Galaxy Note20, Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xU1UEU2FVG5
  • Galaxy Note10, Galaxy Note10+ – Firmware: N97xFXXU8HVGA
  • Galaxy A73 5G – Firmware: A736BXXU2AVG3 (Malaysia, Philippinen und Thailand)
  • Galaxy A72 – Firmware: A725FXXU4BVG2
  • Galaxy A53 5G– Firmware: A536EXXU3AVGA
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXU4BVG2 (Russland)
  • Galaxy A42 5G – Firmware: A426BXXU3DVG3
  • Galaxy A41 – Firmware: F415FXXU2CVH1
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336NKSU1AVH1 (Korea)
  • Galaxy A32 – Firmware: A325FXXU2BVH1
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXU1AVG2 (Russland)
  • Galaxy A12 – Firmware: A127FXXS6BVH4
  • Galaxy A11 – Firmware: A115FXXU3CVI3 (mit Android 12/One UI 4.1)
  • Galaxy Tab S8 – Firmware: X70xBXXU2AVH2 (mit Android 12L)
  • Galaxy Tab S8+ – Firmware: X80xBXXU2AVH5 (mit Android 12L)
  • Galaxy Tab S8 Ultra – Firmware: X90xBXXU2AVH2 (mit Android 12L)
  • Galaxy Tab S7 – Firmware: T87xXXU2CVH3 (mit Android 12L)
  • Galaxy Tab S7+ – Firmware: T97xXXU2CVH3 (mit Android 12L)
  • Galaxy M20 – Firmware: M205FDDS8CVG3

Samsung-Sicherheitsupdate im Juli für diese Modelle

Im Folgenden findest Du eine Übersicht zu den Galaxy-Modellen, für die das Juli-Sicherheitsupdate bereits ausrollt (Stand: 28. September). In Klammern steht dahinter, in welchem Land der Roll-out gestartet ist – oder wenn die Patches Teil eines größeren Updates sind.

  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXU2AVF5
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS5CVFB
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xxXXSEFVF4
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G781BXXS4FVF3
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: G770FXXS6GVG1
  • Galaxy S10, S10e und S10+ – Firmware: G97xFXXSFHVG3
  • Galaxy Z Fold3 5G – Firmware: F926U1UES1DVEG
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916U1UES2HVF6 (USA)
  • Galaxy Fold – Firmware: F900FXXS6HVG3
  • Galaxy Z Flip3 5G – Firmware: F711U1TBS2DVEG (USA)
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707BXXU6GVF7 (Australien)
  • Galaxy Note20 5G, Galaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N981BXXS4FVG1
  • Galaxy Note10 – Firmware: N97xFXXS8HVG1
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXS8GVF4
  • Galaxy A72 5G – Firmware: A725FXXU4BVG1
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536NKSU2AVFA (Korea)
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS1CVG2
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXU1CVG2
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXU4BVG1 (Asien)
  • Galaxy A42 5G – Firmware: A426U1UES4BVF1 (USA)
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336EDXU2AVG2 (Asien)
  • Galaxy A32 – Firmware: A325NKSU1BVF2 (Korea)
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXU1AVF3
  • Galaxy A21 – Firmware A215USQU7CVI3 (mit One UI 4.1)
  • Galaxy A13 – Firmware: A135U1UES2AVG1 (USA)
  • Galaxy A10 – Firmware: A105FDDS8CVG1
  • Galaxy A01 Core – Firmware: A013MUBS3AVG1
  • Galaxy M53 5G – Firmware: M536BXXU1AVG1
  • Galaxy M52 5G – Firmware: M526BXXS1BVG4 (Südamerika)
  • Galaxy Tab A7 Lite – Firmware: T225XXU1BVGB (mit Android 12)
  • Galaxy Tab Active Pro – Firmware: T540XXS3CVF3
  • Galaxy F62 – Firmware: E625FDDU2BVG1

Samsung-Sicherheitsupdate im Juni: Diese Modelle haben es

Für folgende Smartphones und Tablets hat Samsung den Roll-out des Juni-Sicherheitsupdates bereits gestartet (Stand: 21. Juli 2022):

  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXU2AVEH
  • Galaxy S21, Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G998BXXU5CVEB
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXU2CVF1
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xxXXSEFVE6
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXU9DVE7
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXU4FVE8
  • Galaxy S10Galaxy S10+Galaxy S10e – Firmware: G970FXXSFHVF1
  • Galaxy A73 5G – Firmware: A736BXXU1AVE3
  • Galaxy A72 – Firmware: A725FXXU4BVE3
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXS8CVF2
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS1CVF1
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXU4BVE2
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS1CVE4
  • Galaxy A51 – Firmware: A515U1UES7DVF1 (USA)
  • Galaxy A51 5G – Firmware: A516BXXU5DVG4
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336BXXU2AVF2
  • Galaxy A32 5G – Firmware: A326KKSU3BVF1
  • Galaxy A22 5G – Firmware: A226BXXU4BVF7 (mit Android 12)
  • Galaxy A21s – Firmware: A217FXXU8DVF6 (mit Android 12)
  • Galaxy A13 – Firmware: A135U1UES1AVF1 (USA)
  • Galaxy A12 – Firmware: A127FXXU5BVF2
  • Galaxy A03s – Firmware: A037FXXU1BVFB (mit Android 12)
  • Galaxy A02s – Firmware: A025FXXU4CVF4 (mit Android 12)
  • Galaxy Z Fold3 5G – Firmware: F926BXXS1CVEE/F926BXXU1CVF1
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXU2GVE9
  • Galaxy Fold – Firmware: F900U1UEU6HVF7 (USA)
  • Galaxy Z Flip3 5G – Firmware: F711BXXS2CVEE
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F700FXXU8GVF3
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xU1UEU2FVEB
  • Galaxy Note10, Galaxy Note10+ – Firmware: N970FXXS8HVE9
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXU8GVF2
  • Galaxy Tab S7+ 5G – Firmware: T976BXXU2CVE5
  • Galaxy Tab S7 – Firmware: T878USQU2CVE5 (USA)
  • Galaxy Tab S5e – Firmware: T725XXS2DVF1
  • Galaxy Tab Active Pro – Firmware: T540XXS3CVE1
  • Galaxy Tab Active Pro (LTE) – Firmware: T545XXS3CVE1_B2BF
  • Galaxy Tab A7 10.4 (2020) – Firmware: T505XXU3CVE7 (mit Android 12/One UI 4.1)
  • Galaxy Tab A 10.1 – Firmware: T515XXU8CVF1
  • Galaxy M33 5G – Firmware: M336BXXU2AVF2
  • Galaxy M23 – Firmware: M236BXXU1AVF1
  • Galaxy M12 – Firmware: M127FXXU3BVF8 (mit Android 12/One UI 4.1)
  • Galaxy F41 – Firmware: F415FUBS2CVF1

Samsung-Sicherheitsupdate für Mai 2022: Diese Modelle haben es

Für folgende Galaxy-Handys rollt Samsung das Sicherheitsupdate für Mai 2022 derzeit aus (Stand: 16. Juni):

  • Galaxy S22 5G, Galaxy S22+ 5G, Galaxy S22 Ultra 5G – Firmware: S908BXXS2AVDB
  • Galaxy S21, Galaxy S21+, Galaxy S21 Ultra – Firmware: G991BXXU5CVDD
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXU2CVD9
  • Galaxy S21 FE 5G – Firmware: G990U1UES3CVD3 (USA)
  • Galaxy S20 5G, Galaxy S20+ 5G, Galaxy S20 Ultra 5G – Firmware: G98xBXXUEFVDB
  • Galaxy S20, Galaxy S20+ – Firmware: G98xFXXUEFVDB
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXS9DVE3
  • Galaxy S10, Galaxy S10+, Galaxy S10e – Firmware: G97xFXXUFHVE1
  • Galaxy S10 5G – Firmware: G977BXXUCHVE1
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: G770FXXS6GVE2
  • Galaxy Z Fold3 5G – Firmware: F926BXXS1CVD2
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916U1UES2GVD2 (USA)
  • Galaxy Fold – Firmware: F900FXXS6HVD1
  • Galaxy Fold 5G – Firmware: F907BXXS6HVD1
  • Galaxy Z Flip3 5G – Firmware: F711U1TBS2CVD4 (USA)
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F700FXXS8GVD8
  • Galaxy Note20, Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N986BXXS4FVD6
  • Galaxy Note10, Galaxy Note10+, Galaxy Note10+ 5G – Firmware: N97xFXXU8HVE5
  • Galaxy Note10+ 5G – Firmware: N976BXXU8HVE5
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXU8GVD2
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXU2AVD7
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXU1CVE1
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS4BVE1
  • Galaxy A42 5G – Firmware: A426BXXU3DVE2
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336EDXU2AVD7
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXU1AVE4
  • Galaxy A13 5G – Firmware: A136USQU2BVE9 (mit Android 12)
  • Galaxy Tab S8 – Firmware: X700XXU2AVD6
  • Galaxy Tab S8+ – Firmware: X800XXU2AVD6
  • Galaxy Tab S8 Ultra – Firmware: X900XXU2AVD6
  • Galaxy M33 – Firmware: M336BXXU2AVD5
  • Galaxy XCover 5 – Firmware: G525FXXU5BVE5 (mit Android 12/One UI 4.1)

April-Sicherheitsupdate 2022 für diese Galaxy-Modelle

Für folgende Samsung-Smartphones ist der Roll-out des Sicherheitsupdates für April bereits gestartet (Stand: 18. Mai):

  • Galaxy S22, Galaxy S22+, Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXU1AVCJ
  • Galaxy S21 5G, Galaxy S21+ 5G, Galaxy S21 Ultra 5G – Firmware: G99xxXXS4CVCG
  • Galaxy S20, Galaxy S20+, Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xFXXSDFVC9
  • Galaxy S20 5G, Galaxy S20+ 5G, Galaxy S20 Ultra 5G – Firmware: G98xBXXSDFVC9
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXS3CVC4
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXU4FVC4
  • Galaxy S10, Galaxy S10+, Galaxy S10e – Firmware: G97xFXXSEHVD1
  • Galaxy S10 5G – Firmware: G977BXXSBHVD1
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: G770FXXU6GVD1
  • Galaxy Z Fold3 5G – Firmware: F926BXXS1CVCA
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS2GVCA
  • Galaxy Fold – Firmware: F900FXXS6HVC8
  • Galaxy Fold 5G – Firmware: F907BXXS6HVC8
  • Galaxy Z Flip3 5G – Firmware: F711BXXS2CVC9
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707BXXU6GVD1
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXU8CVD1
  • Galaxy A71 5G – Firmware: A716BXXU6DVD5
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536NKSU1AVCC (Korea)
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS4BVD1
  • Galaxy A51 – Firmware: A515FXXU5FVD2
  • Galaxy A41 – Firmware: A415FXXU1DVDB (mit One UI 4.1)
  • Galaxy A32 5G – Firmware: A326BXXS4AVC1
  • Galaxy A32 – Firmware: A325FXXU2BVD6 (mit One UI 4.1)
  • Galaxy A22 – Firmware: A225FXXU3BVD8 (mit One UI 4.1)
  • Galaxy Note20, Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N980FXXS3FVC8
  • Galaxy Note20 5G, Galaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS3FVC8
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXU8GVD5

Sicherheitsupdate: Samsung informiert Dich

Möglicherweise taucht Dein Smartphone bereits in dieser Liste auf, aber Du hast noch keine Mitteilung erhalten, dass das Sicherheitsupdate für Dein Gerät verfügbar ist. Das kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen startet Samsung den Roll-out nicht in allen Regionen der Welt gleichzeitig, sondern Schritt für Schritt. Außerdem kann die Verfügbarkeit zwischen unterschiedlichen Mobilfunkanbietern variieren. Manchmal ist es erst im Folgemonat so weit.

Du kannst leicht herausfinden, ob das aktuelle Sicherheitsupdate von Samsung für Dein Galaxy-Modell bereits via OTA (Over the Air) erhältlich ist. Dazu öffnest Du die „Einstellungen”. Dort kannst Du unter „Software-Update” nachsehen, ob der Download der neuen Samsung-Firmware bereits möglich ist. Ist dies der Fall, kannst Du den Download direkt von dort aus starten.

Sicherheitsupdates bis 2023 garantiert

Ende Februar 2021 hat Samsung über seinen globalen Newsroom ein Update-Versprechen gegeben: Das Unternehmen will viele Modelle, die seit 2019 erschienen sind, für vier Jahre garantiert mit den jeweils aktuellen Sicherheitsupdates versorgen.

Als Startzeitpunkt gilt der erste Release der einzelnen Smartphones. Das Galaxy Note10 etwa ist im August 2019 erschienen – demnach sollte es bis Juli 2023 alle Sicherheitsupdates erhalten. Insgesamt sollen so 130 Geräte vier Jahre lang Updates erhalten.

olgende Geräte will Samsung für mindestens vier Jahre mit Sicherheitsupdates ausstatten (ab Release-Datum):

Smartphones

  • Galaxy S: S10, S10+, S10e, S10 5G, S10 Lite, S20, S20 5G, S20+, S20+ 5G, S20 Ultra, S20 Ultra 5G, S20 FE, S20 FE 5G, S21 5G, S21+ 5G, S21 Ultra 5G,
  • Galaxy Note: Note10, Note10 5G, Note10+, Note10+ 5G, Note10 Lite, Note20, Note20 5G, Note20 Ultra, Note20 Ultra 5G
  • Galaxy A: A10, A10e, A10s, A20, A20s, A30, A30s, A40, A50, A50s, A60, A70, A70s, A80, A90 5G, A11, A21, A21s, A31, A41, A51, A51 5G, A52 5G, A52s 5G, A53 5G, A71, A71 5G, A72 5G, A73 5G, A02s, A12, A32 5G, A33 5G, A42 5G
  • Galaxy M: M10s, M20, M30, M30s, M40, M11, M12, M21, M31, M31s, M51

Outdoor-Smartphones

  • Galaxy XCover: XCover 4s, XCover Field Pro, XCover Pro

Falt-Smartphones

  • Galaxy Fold: Fold, Fold 5G, Z Fold2, Z Fold2 5G, Z Flip, Z Flip 5G

Tablets

  • Galaxy Tab: Tab Active Pro, Tab Active3, Tab A8 (2019), Tab A mit S Pen, Tab A 8.4 (2020), Tab A7, Tab S5e, Tab S6, Tab S6 5G, Tab S6 Lite, Tab S7, Tab S7+

Sicherheitsupdates mindestens bis 2026

Für einige Geräte gibt es künftig sogar noch länger Updates. Samsung plant offenbar, zahlreiche Modelle für vier Jahre mit den großen Android-Updates auszustatten – und für fünf Jahre mit Sicherheitsupdates. Dazu gehören:

Smartphones

  • Galaxy S22, S22+, S22 Ultra (bis 2026)
  • Galaxy S21, S21+, S21 Ultra, S21 FE
  • Galaxy Z Fold3, Galaxy Z Fold4
  • Galaxy Z Flip3, Galaxy Z Flip4

Tablets

    • Galaxy Tab S8, S8+, S8 Ultra

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/sicherheitsupdate-samsung-galaxy-handys-rollout-android/#/

Mehr Transparenz für mehr Energieeffizienz

Hohe Energiekosten, umweltbewusstere Kunden und neue Regularien zur Nachhaltigkeit stellen Unternehmen aktuell vor Herausforderungen. Transparenz über Verbrauchsdaten verbessert die Energieeffizienz und spart Kosten.

Energie sparen! So antworteten 71 Prozent der deutschen Unternehmen Anfang des Jahres auf die Frage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), wie sie auf die derzeit hohen Strom-, Gas- und Kraftstoffpreise reagieren. Die DIHK hat bundesweit rund 27.000 Betriebe aus allen Branchen und Regionen befragt. 53 Prozent der Firmen geben die Kosten an ihre Kunden weiter, 36 Prozent investieren in Maßnahmen zur Energieeffizienz. Jeder fünfte Betrieb stellt allerdings auch geplante Investitionen zurück.

Hintergrund dieser Frage: In den vergangenen zwölf Monaten sind die Energiekosten drastisch angestiegen. Das führt dazu, dass Unternehmen ihre Ausgaben für Gas und Strom immer genauer unter die Lupe nehmen müssen, um Energieressourcen einzusparen. Neben den hohen Kosten gibt es zudem weitere Gründe, warum Unternehmen ihre Energieeffizienz verbessern wollen. Kunden fordern zunehmend nachhaltige Produkte und Dienstleistungen und die Regularien und Gesetze in Bezug auf Nachhaltigkeit und Energiesparen werden immer strenger.

Energiekosten – eine Belastung für viele Unternehmen

Energie ist eine der wichtigsten Ressourcen für viele Unternehmen und zugleich einer der größten Kostenfaktoren – und hat daher einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Laut einer Umfrage des Kreditversicherers Atradius unter mehr als 400 deutschen Firmen empfinden fast 90 Prozent der Befragten die zuletzt stark angestiegenen Energiepreise als Belastung, mehr als die Hälfte sogar stark oder sehr stark. Die gute Nachricht: Durch Maßnahmen für eine hohe Energieeffizienz lassen sich Kosten senken und gleichzeitig Energie einsparen und die Ökobilanz verbessern.

Nachhaltigkeit – Kunden erwarten umweltbewusste Unternehmen

Nachhaltigkeit ist für Kunden zu einem wichtigen Thema geworden. Immer mehr Verbraucher legen Wert auf umweltbewusste Produkte und Dienstleistungen und möchten, dass Unternehmen in ihrer Wertschöpfungskette Nachhaltigkeit berücksichtigen. Unternehmen, die auf diese Anforderungen reagieren und nachhaltige Produkte anbieten, können sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Außerdem können sie durch die Einsparung von Energie, den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern und die Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks ihr Image stärken und Vertrauen bei ihren Kunden gewinnen.

Regulierungen – immer strengere Gesetze und Vorschriften

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) und die EU-Taxonomie-Verordnung sind nur zwei Beispiele für die zunehmende Regulierung im Bereich Nachhaltigkeit. Unternehmen müssen sich diesen Gesetzen und Vorschriften stellen, um mögliche Strafen zu vermeiden und um ihre Geschäftstätigkeit ressourcenschonend zu gestalten.

Energieeffizienz – der direkte Weg zur Kostenersparnis

Die meisten Unternehmen verbrauchen Energie in ihren Gebäuden, bei der Produktion und in ihren Fahrzeugflotten. Mehr Verbrauchseffizienz ist daher der einfachste Weg, um Energiekosten zu senken. Unternehmen können durch den Einsatz energieeffizienter Technologien und Maßnahmen ihre Energiebilanz verbessern. Dazu gehören beispielsweise LED-Beleuchtung, effiziente Heizungs- und Klimaanlagen, auf Energieeinsparung hin optimierte Produktionsprozesse und verbrauchsarme Fahrzeuge.

Um die Energieeffizienz zu erhöhen, müssen Unternehmen jedoch wissen, wo und wie sie Energie verbrauchen. Hier ist eine transparente Erfassung der Verbrauchsdaten wichtig. Energieverbrauchsdaten lassen sich beispielsweise durch Fernüberwachung und technisches Gebäudemanagement erfassen. Mit den gesammelten Daten können Betriebe Einsparpotenziale identifizieren, daraus konkrete Maßnahmen ableiten sowie deren Wirksamkeit überwachen. Die Nutzung digitaler Technologien wie smarte Steuerung, intelligentes Gebäudemanagement und Remote Monitoring mit dem Internet of Things (IoT) kann hier helfen, den tatsächlichen Verbrauch offenzulegen – denn nur so lässt sich die Energieeffizienz langfristig verbessern.

Quelle:

https://iot.telekom.com/de/blog/mehr-transparenz-fuer-mehr-energieeffizienz

3D-Druck in der Industrie: Vorteile, Technologien und Einsatzgebiete

3D-Druck erweitert die Palette der industriellen Herstellungsverfahren und ermöglicht Werkstücke und Materialien mit ganz neuen Eigenschaften. Wie können Sie die additive Fertigung auch für Ihr Business nutzen und welche konkreten Vorteile bringt sie Ihnen?

Der 3D-Druck gehört zu den viel beachteten neuen Technologien in der Industrie. Zahlreiche Unternehmen setzen bereits 3D-Drucker in Forschung und Entwicklung oder in der Serienfertigung ein.

In einer 2021 durchgeführten Umfrage unter deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern erklärten mehr als 25 Prozent der befragten Firmen, dass sie bereits eigene 3D-Drucker im Einsatz haben oder mit Teilen aus 3D-Druckern arbeiten. Besonders hoch war das Interesse unter Maschinen- und Anlagenherstellern sowie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie.

 

Wie funktioniert 3D-Druck in der Industrie?

3D-Druck bezeichnet die Herstellung dreidimensionaler Werkstücke aus digitalen Computermodellen mittels dafür konstruierter Fertigungsmaschinen. Ein 3D-Drucker nutzt hierfür Flüssigkeiten oder in Filament-, Gips- oder Sandform vorliegende Ausgangsmaterialien, um diese per Licht oder Hitze schichtweise zu einem Werkstück zu formen.

Der 3D-Druck wird häufig auch als additives Fertigungsverfahren bezeichnet. Damit unterscheidet er sich beispielsweise von Gussverfahren sowie vom Spanen, Schneiden, Schleifen und Fräsen, wo Material von einem massiven Werkstück subtraktiv entfernt wird.

Oft werden die Begriffe 3D-Druck und additive Fertigung auch synonym verwendet. Weitere gängige Bezeichnungen sind generative Fertigung und Rapid-Prototyping.

Erste Prototypen von 3D-Druckern gab es bereits Anfang der 1980er-Jahre. Mit voranschreitender Digitalisierung und der stetigen Weiterentwicklung von Druckverfahren und Werkstoffen ist der 3D-Druck inzwischen ein etabliertes Fertigungsverfahren in vielen Branchen. Das Marktforschungsinstitut Allied Market Research schätzt, dass der globale Markt für 3D-Drucker bis 2030 einen Umsatz von rund 90 Milliarden US-Dollar erreicht.

Moderne 3D-Drucker bieten nicht nur eine breite Palette an verarbeitbaren Werkstoffen. Sie sind zunehmend auch für den Kompositdruck mit mehreren Werkstoffen konzipiert. Aber auch die einzelnen Werkstoffe selbst können unterschiedlich gedruckt werden. So kann der Kern eines 3D-Objektes besonders stabil und haltgebend ausgeführt werden, während die äußere Hülle durch eingeschlossene Luftpolster Stöße und Vibrationen absorbiert.

Über eine entsprechende Steuerungstechnik können Sie aktuelle 3D-Drucker beim industriellen Einsatz auch in Ihr firmeneigenes Internet of Things (IoT) integrieren. Druckaufträge versenden Sie so direkt aus dem Entwicklungslabor in die Produktionsumgebung.

Diese additiven Fertigungsverfahren gibt es

Industrielle 3D-Drucker in der Industrie 4.0 arbeiten mit unterschiedlichen Werkstoffen und Technologien. Hier eine Übersicht der am weitesten verbreiteten additiven Fertigungsverfahren:

Fused Deposition Modeling

Das bekannteste Herstellungsverfahren im 3D-Druck ist das sogenannte Fused Deposition Modeling. Hierbei trägt ein Druckkopf mit einer beheizbaren Düse einen schmelzfähigen Kunststoff schichtenweise auf eine vorgeheizte Arbeitsplatte (Hotbed) auf. Der Kunststoff wird hierfür in Drahtform auf Rollen vorkonfektioniert und über eine Mechanik in den Druckkopf eingeführt. Der aufgetragene flüssige Kunststoff verschmilzt mit dem Werkstück, wobei er auskühlt und dabei aushärtet.

Häufig genutzte Kunststoffe sind das auch in der Spielzeugindustrie beliebte Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) sowie Polylactide (PLA) und Nylon.

Das Fused Deposition Modeling gehört zu den ältesten Herstellungsverfahren im 3D-Druck. Heute ist es vor allem im Hobbybereich sowie im Prototypenbau in kleinen und mittleren Unternehmen verbreitet.

Für maßhaltige und feinstrukturierte Werkstücke ist das FDM-Verfahren begrenzt geeignet, da die Fertigungstoleranzen hoch sind und Oberflächen nicht die Güte von Spritzgussteilen erreichen.

 

Fused Deposition Modeling mit Metallpulver

Einige Systeme arbeiten mit Kompositfilamenten aus PLA mit sehr hohem Metallpulveranteil. Das PLA dient hierbei nur als Träger für das Metall, beispielsweise Kupfer, Messing oder Bronzepulver.

Nach dem 3D-Druck wird das Werkstück in einem zweiten Arbeitsgang in einem Industrieofen erhitzt. Je nach gewähltem Metallpulver liegen die Temperaturen hierbei zwischen etwa 800 und 1200 Grad Celsius. Dadurch wird das Metall gesintert, also zu einem festen Werkstück verbacken. Zugleich wird das nun nicht mehr benötigte PLA herausgeschmolzen. Somit erhält das Werkstück seine typischen metallischen Eigenschaften wie Festigkeit, Verformbarkeit und Wärmeleitfähigkeit.

Ein Nachteil des Verfahrens ist die prinzipbedingte Werkstückschrumpfung. Sie ergibt sich durch das Herausschmelzen des PLA. Diese Schrumpfung müssen Sie entsprechend beim Werkstückdesign berücksichtigen.

 

Selektives Lasersintern

Beim selektiven Lasersintern (SLS) wird ein Werkstoff in Pulverform auf eine Arbeitsplatte innerhalb des Druckraums aufgetragen. Mittels Laseroptik wird das Pulver punktuell erhitzt, wodurch es an diesen Stellen aufschmilzt und aushärtet.

Nach jedem Laserdurchgang senkt der Drucker die Arbeitsplatte geringfügig ab und trägt eine weitere dünne Schicht Pulver auf, bevor die nächste Schicht des Werkstücks gelasert und so mit dem Werkstück verschmolzen wird.

Ist der Druckvorgang abgeschlossen, können Sie das Werkstück entnehmen und das Pulver nach entsprechender Aufbereitung für den nächsten Druckvorgang wiederverwenden.

Soweit beim Druck Kunststoffpulver zum Einsatz kommen, wird das Verfahren als selektives Lasersintern bezeichnet. Das gleiche Verfahren mit Keramik- oder Metallpulvern wird im Unterschied hierzu selektives Laserschmelzen (SLM) genannt. In der Praxis wird das Kürzel SLS jedoch häufig für beide Verfahren verwendet.

Beide Druckverfahren bringen besonders hochwertige Werkstücke hervor. Allerdings sind sie auch sehr kostenintensiv. Dies gilt sowohl für die Maschinen selbst, als auch für die Keramik-, Kunststoff- und Metallpulver. Ferner müssen Ihre Mitarbeiter:innen bei der Arbeit entsprechend qualifiziert sein und Schutzkleidung tragen, da das feine Pulver gefährlich für die Atemwege ist.

 

Binder-Jetting

Eng verwandt mit SLS und SLM ist das sogenannte Binder-Jetting. Hierbei wird das Werkstoffpulver nicht per Laser erhitzt. Stattdessen fährt eine separate Mechanik mit einem Druckkopf über jede neue Pulverschicht. Der Druckkopf benetzt das Pulver an den dafür vorgesehenen Stellen mit einem Bindemittel, das wiederum die Pulverpartikel verklebt.

Nach Ende des Druckvorgangs wird das noch unfertige Werkstück („Grünling“) aus dem Drucker entnommen. Dann wird es über weitere Arbeitsschritte veredelt – zum Beispiel durch thermisches Aushärten, durch Sintern oder durch Infiltrieren, also das Übergießen mit flüssiger Bronze. Dabei schließen sich vorhandene Hohlräume.

 

Stereolithografieverfahren

Das Stereolithographieverfahren (SLA) arbeitet im Unterschied zum selektiven Lasersintern mit Flüssigharzen als Ausgangsmaterial. Die verwendeten Flüssigharze werden auch als Resine bezeichnet und beim Druckvorgang mittels UV-Licht ausgehärtet.

Als Lichtquelle kommt hierbei entweder ein einzelner UV-Laser zum Einsatz oder ein Chip mit zahlreichen Mikrospiegeln, die das UV-Licht punktweise auf das Werkstück richten. Diese Technologie wird auch als Digital Light Processing (DLP) bezeichnet.

Der 3D-Drucker belichtet das Werkstück bei der Stereolithographie auf dem Kopf stehend auf einer Arbeitsplatte in einem Resintank. Die Belichtung erfolgt durch eine UV-durchlässige Folie an der Unterseite des Resintanks hindurch. Nach jedem Durchgang hebt der Drucker das Werkstück geringfügig an und die nächste Harzschicht wird von unten belichtet und dabei mit dem Werkstück verschmolzen. Das Werkstück wächst also auf dem Kopf stehend aus dem Resintank heraus.

 

LCD-Druck

Eng verwandt mit dem SLA-Verfahren ist der sogenannte LCD-Druck. Hier arbeitet der Drucker mit einem Flüssigkristalldisplay (LCD), das sich zwischen Resintank und Lichtquelle befindet. Die Lichtquelle beleuchtet das gesamte Display wieder von der Unterseite her, allerdings nicht punktuell, sondern flächig. Das Display ist in ausgeschaltetem Zustand lichtundurchlässig. Nur an den Stellen, wo das Werkstück belichtet werden soll, werden die entsprechenden Pixel des Displays aktiviert, sodass sie dort punktuell UV-Licht durchlassen.

Wie beim SLA-Druck entsteht auch hier das Werkstück verkehrt herum und wächst schichtweise aus dem Resintank heraus.

Der LCD-Druck ist technisch günstiger zu realisieren als der SLA-Druck. Deswegen gibt es ein reichhaltiges Angebot an LCD-Druckern auch im Hobbybereich. SLA- und LCD-Drucker finden Sie überall dort in der Industrie, wo es auf hohe Maßhaltigkeit und feine Strukturen, jedoch nicht unbedingt auf die Festigkeit und Temperaturbeständigkeit von gesinterten Metallen ankommt.

Über mehrere Zwischenschritte können Sie auch von Resindrucken Gussformen abnehmen und hiermit Metall- oder Gipsabgüsse anfertigen. Entsprechende Verfahren kommen beispielsweise in der Dentaltechnik und der Schmuckherstellung zum Einsatz.

Einige Hersteller unterscheiden in ihren Produktlinien explizit zwischen SLA-, DLP- und LCD-Druckern. Andere Hersteller sehen ihre LED-Drucker als besondere Bauform der SLA-Drucker. Beim Druckerkauf sollten Sie sich daher genau informieren, welche Technik im Gerät Ihrer Wahl tatsächlich zum Einsatz kommt.

So sind LCD-Drucker zwar günstiger in Anschaffung und Unterhalt, aber dafür oft sehr wartungsintensiv. Beispielsweise unterliegen LCD-Displays prinzipbedingt einem hohen Verschleiß durch die energiereiche UV-Strahlung.

 

Computed Axial Lithography

Noch wenig bekannt ist das Verfahren der Computed Axial Lithography. Hierbei wird ein lichtaushärtendes Resin in ein Gefäß gefüllt, dessen Außenhülle UV-lichtdurchlässig ist. Anschließend wird das Gefäß mit dem Resin darin in eine langsame Rotation versetzt und dabei von einem Projektor mit UV-Licht angestrahlt. Das Projektorbild liefert nacheinander die einzelnen Seitenansichten des zu druckenden Objektes – abgestimmt auf die Rotationsgeschwindigkeit des Gefäßes.

Nach wenigen Umdrehungen und etwa zwei Minuten ist das fertige Objekt im Resinbad entwickelt und kann aus dem Gefäß entnommen werden. Einsatzgebiete sieht der Hersteller beispielsweise in der kostengünstigen und individuellen Herstellung von Werbemitteln.

Der Projektor bezieht sein Bild aus einem angeschlossenen PC, kann aber ebenso via IoT-Netzwerk an die Unternehmens-Cloud angeschlossen werden.

Einsatzgebiete für industriellen 3D-Druck

3D-Druck in der Automobilindustrie

In der Autoindustrie wird bereits seit vielen Jahren mit 3D-Druckern gearbeitet. Inzwischen hat er bei vielen Herstellern Einzug in das Prototyping gehalten, wo er hilft, die Produktentwicklung zu beschleunigen auf dem Weg zum Auto der Zukunft.

In der Serienfertigung kommt 3D-Druck insbesondere dort zum Einsatz, wo Bauteile mit anderen Herstellungsverfahren nicht in gleicher Güte oder mit ähnlichen Eigenschaften zu realisieren sind.

Die Autoindustrie steht traditionell unter hohem Kosten- und Innovationsdruck. Daher setzt sie stark auf Digitalisierung und Industrie 4.0, wie auch das Thema Digital Twins beweist. Auch diese Technologie lässt sich gut mit dem 3D-Druck kombinieren. Einige Beispiele für 3D-Druck aus der Autoindustrie:

Bereits 2014 ließ der US-Hersteller Local Motors ein Auto aus 49 gedruckten Bauteilen über die Straßen von Detroit fahren.

BMW hat am Standort Oberschleißheim 2020 einen „Additive Manufacturing Campus“ mit 80 Mitarbeiter:innen eröffnet. Diese drucken in unterschiedlichen Verfahren an rund 50 Metall- und Kunststoffanlagen pro Jahr etwa 300.000 Teile für das gesamte Unternehmen. Diese Teile kommen sowohl in der Serienfertigung als auch im Prototyping zum Einsatz. Seit 2021 setzt der Autohersteller hierfür unter anderem einen 6+-Achsen-Roboter mit integrierter MIG/CMT-Schweißmaschine des niederländischen Herstellers MX3D ein.

Bei Volkswagen werden am Standort Wolfsburg 13 industrielle 3D-Druckanlagen betrieben, die Kunststoff- und Metallbauteile in verschiedenen Druckverfahren fertigen. Hierzu gehören Kunststoffbauteile für Prototypen wie Mittelkonsole, Türverkleidungen und Instrumententafeln. Per Binder-Jetting werden beispielsweise Teile für die A-Säule des T-Roc-Cabrios gefertigt, die rund 50 Prozent weniger wiegen als herkömmliche Teile aus Stahlblech. Als Metalldrucke werden Saugrohre, Kühlkörper und verschiedene Halter und Träger gedruckt. Volkswagen gibt an, in den vergangenen 25 Jahren bereits über eine Million Bauteile so hergestellt zu haben.

Seit Juni 2022 können Busunternehmen, die Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Setra einsetzen, sich einzelne Ersatzteile für ihre Busse am eigenen 3D-Drucker selbst ausdrucken. Hierfür benötigen sie einen von Daimler zertifizierten Drucker des Herstellers Farsoon sowie eine Drucklizenz für die gewünschte Stückzahl an Ersatzteilen.

 

Moderne Fertigung im Bauwesen

Die Bauindustrie gehört zu den Leuchtturm-Branchen des industriellen 3D-Drucks. So gibt es bereits viele Berichte über Häuser aus dem 3D-Drucker, etwa aus Russland, den USA und Mexiko. 2022 entstand im westfälischen Beckum Deutschlands erstes 3D-gedrucktes Wohnhaus mit rund 160 Quadratmetern Wohnfläche innerhalb von nur vier Tagen. Auch im bayerischen Wallenhausen steht inzwischen ein 3D-gedrucktes Mehrfamilienhaus.

Allerdings beherrschen 3D-Drucker bisher nur den Rohbau. Dabei werden Wände mittels Roboterarm aus einem speziellen, schnell trocknenden Zementmörtel geformt und das Haus anschließend in konventioneller Handwerksarbeit fertiggestellt. Leerrohre für die Installation müssen bereits während des Drucks manuell eingefügt oder im Druckplan entsprechende Aussparungen hierfür vorgesehen werden.

In den USA, wo bereits zahlreiche Häuser aus dem 3D-Drucker stehen, setzt jetzt auch das Militär auf den 3-Druck. In Fort Bliss, Texas, sollen drei Kasernen mit jeweils 5.700 Quadratmetern pro Gebäude per Roboter gedruckt werden. Nach Fertigstellung werden sie voraussichtlich die größten 3D-Objekte der westlichen Hemisphäre sein.

Ein komplettes, bezugsfertiges Haus aus dem 3D-Drucker wird aber wohl noch länger auf sich warten lassen. Die Vielzahl an unterschiedlichen Werkstoffen, die in jedem Gebäude verbaut sind, machen den 3D-Druck schwierig. Zudem muss beim Hausbau einerseits in sehr großen Dimensionen gebaut, gleichzeitig aber äußerst maßhaltig gearbeitet werden. Dafür fehlen bisher die geeigneten Druck-Systeme.

Hingegen sind 3D-Drucker schon heute sehr erfolgreich im Architekturmodellbau und im Prototyping für neue Gebäudetechnologien im Einsatz.

Additive Fertigung im Flugzeugbau

Der moderne Flugzeugbau stellt höchste Anforderungen an Haltbarkeit und Stabilität aller verwendeten Komponenten. Tragende Bauteile eines Flugzeugrumpfes müssen während eines einzigen Fluges beispielsweise Temperaturschwankungen von bis zu 80 Grad Celsius aushalten und dabei sehr unterschiedliche Torsions-, Biege- und Zugmomente kompensieren.

Für die Luftfahrtindustrie ist Leichtbau wettbewerbsentscheidend. Ein wichtiges Kriterium für den Erfolg eines Passagierflugzeuges ist das verbrauchte Kerosin pro Pax (Fluggast). Daher sind auch führende Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing bestrebt, durch neue Wege im 3D-Druck Komponenten zu entwickeln, die geringes Gewicht mit höchster Zuverlässigkeit kombinieren.

So stellt Airbus beim aktuellen A350 rund 100 verschiedene Teile bereits per Lasersintertechnologie her. Das Modell gilt als Verkehrsflugzeug mit dem höchsten Anteil an gewicht- und ressourcensparenden Kohlenstofffaserverbundwerkstoffen in Rumpf- und Tragflächenstruktur.

Hersteller Boeing setzt nicht nur beim Flugzeugbau, sondern auch in der Raumfahrt auf 3D-Druck. So verbaute das Unternehmen im 2017 gestarteten Kommunikationssatelliten SES-15 rund 50 3D-gedruckte Bauteile. Auch bei der Satellitenbaureihe SATCOM setzt Boeing in Teilen auf 3D-Druck.

 

Maschinenbau: Losgröße „Eins” wird Realität

Der 3D-Druck bringt nicht nur Bauteile mit ganz neuen Materialeigenschaften hervor. Er revolutioniert auch die Kleinserien- und Einzelgerätefertigung, etwa im Maschinenbau.

So macht gerade bei Kleinserien, beispielsweise im Spritzguss, der Formenbau einen Großteil der Herstellungskosten aus. Durch den 3D-Druck entfällt dieser kostenintensive Arbeitsschritt und Maschinen können sogar als Einzelstücke wirtschaftlich gefertigt werden.

Geräte können dabei exakt nach Kundenwunsch entwickelt und genau passend gebaut werden. Zugleich müssen keine größere Serien mehr auf Vorrat gefertigt werden, was Kapitalbindung und Finanzierungskosten reduziert und wirtschaftliche Risiken minimiert.

Das Stichwort für die Industrie 4.0 lautet beim 3D-Druck deshalb „Losgröße Eins” und damit maximale Flexibilität bei minimaler Lagerhaltung.

3D-Druck in der Medizin

Bereits seit einigen Jahren forschen Pharmahersteller am 3D-Druck von Medikamenten, entsprechende Drucker hierfür gibt es bereits. Sie drucken beispielsweise Arzneimittel auf Basis sogenannter „Oral Dispersible Films“. Die Basis hierbei bilden Trägersubstanzen aus Zucker, die mit der eigentlichen Wirkstofflösung in der jeweils benötigten Dosierung bedruckt werden.

Wissenschaftler:innen der Klinikapotheke des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf arbeiten derzeit an einer Machbarkeitsstudie zum 3D-Druck von Arzneimitteln. Wirkstoffe für Medikamenten sollen zukünftig direkt vor Ort in der Hamburger Klinikapotheke passend für die Patient:innen dosiert und dann in genau dieser Dosierung als feste Tabletten ausgedruckt werden. Das senkt das Risiko von Fehlmedikationen und vereinfacht Abläufe.

Auch die Herstellung komplexer Prothesen wird durch den 3D-Druck immer einfacher. So wurde in den Niederlanden bereits vor einigen Jahren für eine 83-jährige Frau ein vollständiger Unterkiefer mit Hilfe eines 3D-Druckers rekonstruiert. Der 3D-gedruckte Kieferknochen wurde von einer belgischen Firma aus Titanpulver und einer biokeramischen Beschichtung hergestellt und der Frau anschließend in einer fünfstündigen Operation transplantiert.

Knie-Endoprothesen werden ebenfalls bereits seit einigen Jahren im 3D-Druck gefertigt. Hierbei handelt es sich um Individualprothesen, die passend zur jeweiligen Knie-Fehlstellung der einzelnen Patient:innen gefertigt werden. Damit erlauben sie nach der Operation ein beschwerdefreieres Laufen als Prothesen ohne entsprechende Anpassung.

3D-Druck oder konventionelle Fertigungsmethoden?

In einer weltweiten Umfrage unter Unternehmen im Jahr 2022 gaben 24 Prozent von ihnen an, dass sie 3D-Druck in der Produktentwicklung einsetzen wollen oder dies bereits tun. 14 Prozent nannten die Optimierung von Bauteilen als Motivation für die Einführung der additiven Fertigung; und 11 Prozent erwarten vom dreidimensionalen Druck mehr Produktionsflexibilität.

Dabei hat der 3D-Druck das Potenzial, Prozessketten zu verkürzen und zu beschleunigen. Das Beispiel der von Mercedes-Benz angebotenen 3D-Druck-Vorlagen für das Selbstausdrucken von Bus-Ersatzteilen zeigt: Firmen können sich per additiver Fertigung schnell und ohne Lieferverzug mit Bauteilen versorgen, die sonst oft nur schwer oder mit längerer Wartezeit erhältlich sind.

Dadurch können Unternehmen Stillstandzeiten vermeiden und flexibler auf Lieferprobleme reagieren als bisher. Diese Vorteile kompensieren auch die derzeit teilweise noch höheren Stückkosten von additiv gefertigten Teilen gegenüber Großserienteilen aus klassischer Fertigung.

Damit ist der 3D-Druck eine sinnvolle Erweiterung zu den bisher in der Industrie eingesetzten Bearbeitungsverfahren wie Schneiden, Schmieden, Gießen, Fräsen, Bohren, Schleifen und Zerspanen. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) kommt in einer Untersuchung zu 3D-Druck versus konventionellen Fertigungsmethoden zum Ergebnis: „Metallische Werkstücke werden in Zukunft sehr wahrscheinlich weder ausschließlich auf konventionellem Wege noch ausschließlich additiv gefertigt. Stattdessen werden die 3D-Druckverfahren die herkömmlichen Methoden ergänzen.“

 

Wie führen Sie 3D-Druck in Ihrem Unternehmen ein?

Die Digitalisierung ist in Ihrem Unternehmen schon weit vorangeschritten und viele Fertigungsdaten liegen bereits in digitaler Form in Ihrer Private Cloud? Das sind ideale Voraussetzungen für den 3D-Druck, denn die meisten Bauteil-Daten für den Formenbau oder für CNC-Maschinen können Sie mit wenig Aufwand auch in G-Code für 3D-Drucker umwandeln. Bei diesem Schritt können Sie zugleich Ihre Dateien für den 3D-Druck optimieren, um dessen spezifische Stärken wie die einfache Umsetzung von Hinterschneidungen zu nutzen.

Sie möchten beispielsweise Entwicklungszeiten verkürzen und Prototypen zum Anfassen erstellen? Mit einem 3D-Drucker für den industriellen Einsatz ist dies besonders einfach möglich. Testreihen mit wechselnden Materialien, etwa mehreren Metall- und Keramikpulvern beim Sintern und Schmelzen oder unterschiedlichen Resinen beim SLA-Druck haben einen entscheidenden Vorteil: Sie können Ihre Produkt-Geometrien sehr einfach mit verschiedenen Werkstoffen austesten.

Denken auch Sie über 3D-Druck in Ihrem Unternehmen nach? Diese drei Punkte helfen Ihnen bei der Entscheidung:

Erfahrungen sammeln: Sie würden den 3D-Druck in Ihrer Firma gerne austesten, möchten aber zuerst Erfahrungen sammeln, bevor Sie in eigene Geräte und die Schulung Ihrer Mitarbeiter:innen investieren? Inzwischen gibt es am Markt zahlreiche Dienstleister, die 3D-Teile für Sie fertigen. Sie senden einfach Ihre 3D-Daten an den jeweiligen Anbieter, wählen über ein Webformular Material und Druckverfahren aus und erhalten nach wenigen Tagen ihre professionellen 3D-Drucke. So können Sie einfach entscheiden, welchen Nutzen der 3D-Druck für Sie hat und ob Sie sich eigenen Hardware anschaffen möchten.

Vom Markt lernen: Sie möchten sich über die unterschiedlichen Drucktechnologien informieren und von den Erfahrungen anderer Unternehmen und Forschungseinrichtungen profitieren, die 3D-Druck bereits einsetzen? Auch das ist möglich. Rund um die additive Fertigung gibt es bereits zahlreiche Verbände und Veranstaltungen, etwa die Kongresse und Foren des Verband 3DDruck e.V.
In Berlin und Georgensgmünd untersucht derzeit das Fraunhofer Institut für Lasertechnik (ILT), wie auch kleine und mittelständische Unternehmen per Laser Power Bed Fusion individuelle Bauteile in mittleren Losgrößen wirtschaftlich herstellen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie direkt vom Fraunhofer ILT. Regionale und überregionale Einrichtungen wie die Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren Ilmenau, Hamburg und Cottbus bieten regelmäßig Geräte-Demonstrationen und unterstützen auch Ihr Unternehmen bei der Einführung des 3D-Drucks.

Investitionskosten minimieren: Sie interessieren sich für 3D-Druck, suchen aber noch Wege, um Ihr Anfangsinvestment zu reduzieren? Für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es Förderprogramme wie „Digital Jetzt“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Das Programm richtet sich an mittelständische Firmen aller Branchen mit 3 bis 499 Beschäftigten. Das Ministerium fördert sowohl Investitionen in digitale Technologien wie auch die Qualifizierung Ihrer Mitarbeiter:innen zu Digitalthemen. Auch einzelne Bundesländer und die EU legen immer wieder Digitalisierungs-Förderprogramme für den Mittelstand auf.

Industrieller 3D-Druck in der Übersicht

  • Branchen wie die Automobilindustrie und der Maschinenbau sind besonders weit bei der Einführung additiver Fertigungsmethoden.
  • Auch in vielen anderen Sektoren setzen Unternehmen bereits auf den 3D-Druck, bevorzugt in der Produktentwicklung.
  • Hochwertige Bauteile, bei denen es zugleich auf Stabilität und Gewichtsersparnis ankommt, sind prädestiniert für den 3D-Druck.
  • 3D-Druck ist eine Erweiterung der konventionellen Fertigungsmethoden, aber kein vollständiger Ersatz.
  • Mittelstandszentren und Forschungseinrichtungen demonstrieren in ihren Laboren den praktischen Einsatz von industriellen 3D-Druckern. Auch KMU können sich hier vor Ort informieren.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/industrieller-3d-druck/

Platform-as-a-Service: So nutzen Sie PaaS erfolgreich in Ihrem Unternehmen

Das Prinzip von Platform-as-a-Service (PaaS) bezeichnet Entwicklungsumgebungen in der Cloud. Sie sind also nicht lokal auf Ihrem Rechner oder einem entsprechenden Serversystem installiert, sondern laufen als Anwendung im Web. Den Leistungsumfang können Sie individuell an Ihre Anforderungen anpassen und zum Beispiel jederzeit Erweiterungen dazu buchen. So entsprechen die Kosten immer Ihrem aktuellen Bedarf. Wir erläutern die Vorteile von PaaS und was Sie bei der Nutzung dieses Cloud-Service-Modells beachten müssen.

PaaS als Cloud-Lösung richtet sich vor allem an Entwickler:innen und Programmierer:innen, die einfach und schnell eigene Anwendungen erstellen wollen. Wenn Sie PaaS mieten, stellt der Serviceprovider nicht nur die benötigte Hardware zur Verfügung, sondern sorgt auch für regelmäßige Backups Ihrer Daten und Updates des PaaS-Angebots.

Was Platform-as-a-Service alles beinhaltet, welche Vorteile der Ansatz bietet und worauf Sie bei einer Migration Ihrer Programmierumgebung in die Cloud achten sollten, erfahren Sie hier.

 

Platform-as-a-Service: Das steckt dahinter

„Platform-as-a-Service” steht für cloudbasierte Lösungen zur Anwendungsentwicklung. PaaS ermöglicht die Arbeit an Apps und anderen Softwarelösungen, ohne dass Sie hierfür eigene Hardware und Infrastruktur zur Verfügung stellen müssen. Mithilfe von PaaS-Anwendungen siedeln Sie Ihre kompletten Entwicklungsumgebungen in der Cloud an. Sie sind also nicht mehr an Ihre lokale IT-Infrastruktur gebunden. Mithilfe von Programmierschnittstellen (APIs) können Sie von überall aus an Ihren Entwicklungsprojekten arbeiten – egal, ob es um Software für PC, Mac oder für mobile Geräte geht. Bekannte Beispiele für PaaS sind Microsoft Azure und die Google App Engine.

Gewöhnlich stellt eine PaaS-Umgebung eine individuell anpassbare grafische Oberfläche für Ihre Entwicklungen bereit. Und neben der Einrichtung der Infrastruktur übernimmt der PaaS-Dienstleister auch die Wartung Ihrer Entwicklungsumgebung. Die Bereitstellung von Updates sowie das Anlegen und Hosten von Backups Ihrer Inhalte sind ebenfalls Teil des PaaS-Pakets. Entwürfe, Quellcodes und weitere Daten werden für den gesamten Lebenszyklus der Entwicklungsumgebung sicher verwahrt. Diese Daten speichern Anbieter in der Regel dezentral auf Cloud-Servern weltweit.

Wie funktioniert PaaS?

PaaS unterscheidet sich in seiner Funktionsweise nicht von einer Entwicklungsumgebung, die Sie lokal in Ihrem Unternehmen hosten würden: Programmierer:innen erstellen darin ihren eigenen Code und integrieren Zusatzfunktionen mit den bereitstehenden Tools. Im Unterschied zu einer lokalen Umgebung müssen Sie die fertige Anwendung bei einer PaaS-Lösung jedoch nicht separat hochladen und testen. Stattdessen führen Sie die Applikation innerhalb der PaaS-Umgebung (der sogenannten Sandbox) aus. Auf diese Weise werden Änderungen unmittelbar sichtbar und Fehler lassen sich leichter beheben.

Je nach Anbieter laufen während dieses Prozesses verschiedene Versionen derselben Applikation parallel im direkten Vergleich. Diese Tests in Echtzeit (oder alternativ der Reset auf vorherige Versionen der Software) sparen Zeit und Aufwand, wenn Sie neue Features integrieren oder Änderungen an der Software vornehmen.

Eine der bekanntesten Einsatzmöglichkeiten von PaaS ist das Webhosting: Als Anwender:in erstellen Sie Code innerhalb eines Webhosting-Dienstes und besitzen zeitgleich die komplette Übersicht über die von Ihnen erstellte Webseite. Sie müssen dabei weder Updates noch Sicherheitsmaßnahmen oder den benötigten Speicherplatz aktiv verwalten. Das übernimmt in der Regel der Anbieter. Das Angebot von Webhosting-Lösungen reicht von Basis-Kits für Solo-Selbstständige oder kleine Firmen bis hin zu komplexen Webportal-Lösungen mit enormem Funktionsumfang für Großunternehmen.

Wie ist PaaS aufgebaut?

Platform-as-a-Service bietet Programmierer:innen eine umfangreiche und variable Entwicklungsumgebung für die Arbeit an ihren Anwendungen. Die Softwareentwicklung wird deutlich einfacher, da die Anbieter der verschiedenen PaaS-Plattformen eine umfangreiche Werkzeugsammlung bereitstellen, mit der Entwickler:innen arbeiten können. Diese Sammlung kann sich häufig ändern – je nach den aktuellen Anforderungen an die Anwendungsentwicklung. Als Nutzer:in müssen Sie sich allerdings nicht um die Pflege und Integration der Tools kümmern.

PaaS beinhaltet üblicherweise die folgenden Komponenten:

  • Von Kund:innen verwaltet:
    • Anwendungsumgebung
    • Daten
  • Vom Anbieter verwaltet:
    • Runtime (Laufzeit)
    • Middleware (Verteilungsplattform)
    • Betriebssystem
    • Virtualisierung
    • Server
    • Speicher
    • Netzwerk

Typen von PaaS-Lösungen

PaaS-Angebote decken verschiedene Bedürfnisse und Einsatzbereiche ab. Sie richten sich an Anwender:innen mit unterschiedlicher Expertise. Die wichtigsten Beispiele dafür sind:

iPaaS

iPaaS bedeutet Integration Platform-as-a-Service und bezeichnet Cloud-Dienste, in denen verschiedene Systeme der Unternehmens-IT miteinander vernetzt sind. Die iPaaS-Lösung sammelt die Daten der unterschiedlichen Programme und Anwendungen, bereitet sie auf und leitet sie dann über spezielle Schnittstellen an andere Anwendungen und Systeme weiter, die diese Daten benötigen – immer im passenden Format. Durch diese integrierte Struktur arbeiten IT- und Businessprozesse weitgehend automatisiert zusammen. Mitarbeiter:innen, die diesen Integrationsaufgaben zugeteilt sind, benötigen aus diesem Grund meist keine speziellen Programmierkenntnisse. Beispiele für iPaaS sind die Mulesoft Anypoint Platform und Youredi.

aPaaS

Application PaaS (aPaaS) stellt eine Cloud-Umgebung für die App-Entwicklung bereit, die über ein grafisches Interface verfügt. Durch Abstraktion und Automatisierung (zum Beispiel mittels visuell dargestellter Blöcke) bietet aPaaS einen schnellen und einfachen Weg, um Anwendungen zu erstellen, ohne direkt am Quellcode zu arbeiten. Alle Mitarbeiter:innen können diese Cloud-Umgebung nutzen – tiefgehende Programmierkenntnisse sind nicht nötig, um auf dieser Basis an der Entwicklung von Apps zu arbeiten. Ein Beispiel dafür ist die Umgebung Mendix aPaaS.

cPaaS

Communications Platform-as-a-Service (cPaaS) wird vor allem zur Einbindung von Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten genutzt. Die Anbieter stellen spezielle APIs zur Verfügung, um die in der Cloud angesiedelten Unternehmensanwendungen durch Kommunikationstools zu erweitern. Dazu gehören unter anderem Messenger, Sprachnachrichten und Videotelefonie.

Open PaaS

Die flexibelste Form von PaaS ist Open Platform-as-a-Service: Dieser Ansatz gibt keinerlei Programmiersprachen, Datenbanken, Server oder Betriebssysteme vor. Stattdessen können Sie in dieser Open-Source-Umgebung individuell auswählen, auf welchen Code und welche Einsatzgebiete Sie Ihre Umgebung ausrichten möchten. Sie haben hier zwar mehr Freiheiten und Anpassungsmöglichkeiten, allerdings erfordern Open-PaaS-Angebote mehr Expertise und Zeitaufwand in der Einrichtung und Betreuung. Ein Beispiel für Open PaaS ist die Google App Engine.

Anwendungsgebiete von Platform-as-a-Service

Die Einsatzmöglichkeiten von PaaS sind vielfältig. Besonders häufig kommt das Modell beim Entwickeln und Testen von Anwendungen für unterschiedliche Gerätekategorien zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es weitere Felder, auf denen die Bedeutung von PaaS zunimmt.

  • Internet of Things (IoT): Unternehmen nutzen PaaS immer häufiger, um IoT-Geräte in Ihre Geschäfts- und Produktionsprozesse zu integrieren. Es existieren verschiedene Anwendungsumgebungen, Programmiersprachen und Werkzeuge, mit denen Sie spezielle Apps für Ihr firmeneigenes IoT entwickeln können.
  • API-Entwicklung: Innerhalb von PaaS entwickeln, betreiben und verwalten Sie Ihre eigenen Programmierschnittstellen (APIs). Dabei können Sie sowohl bestehende APIs erweitern als auch neue Schnittstellen für die gemeinsame Nutzung von Daten und Funktionen generieren.
  • Business-Process-Management (BPM): Mit speziellen PaaS-Lösungen (vor allem im Bereich von iPaaS) können Sie Ihr Business-Process-Management in die Cloud verlegen. So haben Sie und Ihre Mitarbeiter:innen von überall Zugriff auf wichtige Daten zu Workflows, Standards und Absprachen in Ihrem Unternehmen. Außerdem können Sie Aufgaben und Prozesse zentral analysieren, auswerten und optimieren.
  • Master-Data-Management (MDM): Anbieter verwalten kritische Geschäftsdaten von Unternehmen mithilfe von Governance-Prozessen, Policies und Standards. PaaS schafft eine vereinheitlichte Sicht auf sämtliche Grunddaten, die auf unterschiedlichen Systemen verteilt sind (zum Beispiel Kundentransaktionen).
  • Business-Analytics und -Intelligence: PaaS-Tools scannen und erkennen Daten, um Muster zu analysieren. Dies ermöglicht beispielsweise genauere Prognosen zur Produktnachfrage.

 

PaaS: Unterschiede zu IaaS und SaaS

Platform-as-a-Service ist ein Teilbereich der Cloud-Services und stellt den „Mittelbau” des Cloud-Stacks zwischen Infrastructure as a Service (IaaS) und Software as a Service (SaaS) dar. Welche Features bieten die beiden anderen Services im Unterschied zu PaaS?

  • PaaS versus IaaS: Cloud-Anbieter stellen beim IaaS-Modell Hardware- und Fernverbindungssysteme zur Verfügung, auf denen Sie nahezu Ihre komplette EDV unterbringen können, inklusive Betriebssysteme. Die Anbieter verwalten dabei lediglich den zentralen Cloud-Dienst, während Sie alle Anwendungen, Daten und Laufzeiten selbst administrieren. Für die Sicherheit von Software und Daten sind somit im Gegensatz zu PaaS-Angeboten üblicherweise Sie und nicht der Anbieter zuständig. Beispiele für IaaS sind die Google Compute Engine (GCE) und Amazon Web Services (AWS).
  • PaaS versus SaaS: Im SaaS-Umfeld nutzen Sie Anwendungen, die auf den Servern eines externen Anbieters laufen. Dieser verwaltet neben den Programmen auch die zugehörigen Daten, den auszuführenden Code sowie das Betriebssystem. Die Software steht meist geräteübergreifend für Desktop-Computer, Tablets und Smartphones bereit. Typische Beispiele für SaaS sind Microsoft 365, Google Drive, Slack und Cisco Webex. Die Weiterentwicklung dieser Tools obliegt dem Anbieter und nicht Ihnen, was einen wesentlichen Unterschied zu PaaS darstellt.

Vorteile von PaaS

Für Ihr Unternehmen bringt es viele Vorteile mit sich, die Entwicklung von Anwendungen in die Cloud zu verlagern. Im Wesentlichen sparen Sie Zeit und Kosten, da Sie weniger lokale Infrastruktur benötigen und diese auch nicht mehr pflegen müssen. Das wird erreicht durch:

  • Reduktion des Programmieraufwands: Mit individuellen Anwendungskomponenten lässt sich Code schneller und einfacher erstellen und ergänzen.
  • Entwicklung für mehrere Plattformen: Anbieter ermöglichen innerhalb einer einzigen PaaS-Umgebung die Entwicklung von Anwendungen für Computer, Mobilgeräte und Browser.
  • Automatische Pflege und Wartung: Regelmäßige Updates, Backups und Sicherheitsmaßnahmen nimmt der Anbieter vor und erspart Ihrem Unternehmen damit die Beschäftigung spezialisierter IT-Security.
  • Tools und Zusatzfunktionen: Sie können unter anderem Business-Intelligence- und Analyse-Tools nutzen, die Sie sonst separat (und meist teuer) erwerben müssten.
  • Verlässliche Kostenkalkulation: Durch fixe Mietkosten von PaaS und die Zuweisung von Mitarbeiter:innen lassen sich die Kosten für die Entwicklung Ihrer Anwendungen sehr genau kalkulieren.
  • Ortsunabhängiges Arbeiten: Ihre Entwickler:innen greifen über das Internet auf die Entwicklungsumgebung zu, sodass sie auch remote darin arbeiten können.

 

Darauf sollten Sie beim Einsatz von PaaS achten

Es klingt gut, Entwicklungsarbeit frei von der Installation von Laufzeitbibliotheken, Datenbanksystemen und unabhängig von einer eigenen Infrastruktur zu betreiben. Doch wenn Sie Ihre Anwendungsentwicklung in die Cloud verlagern, sollten Sie einige Dinge im Blick behalten.

Vor allem europäische Unternehmen unterliegen strengen Datenschutzgesetzen wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Bevor Sie also Material in Ihren bevorzugten PaaS-Dienst hochladen, sollten Sie sich umfassend über die Konformitätsangaben des jeweiligen Anbieters informieren.

Tatsächlich wissen Sie nie mit absoluter Sicherheit, wer an welchem Ort Zugriff auf Ihre Daten bekommen könnte. Im Jahr 2013 musste zum Beispiel Amazon Web Services zugeben, dass einer ihrer Kunden die US-amerikanische Sicherheitsbehörde CIA ist. Zwar ist es durch die verteilte Serverinfrastruktur bei PaaS-Angeboten quasi unmöglich, festzustellen, auf welchem Server und in welchem Land Ihr Quellcode und Ihre Daten aktuell gehostet werden – allerdings ebenso, ob Dritte nicht doch Zugriff darauf haben.

Für die Nutzung von PaaS-Angeboten ist es also empfehlenswert, nur solche Daten in der Cloud vorzuhalten, die für sich genommen und für Dritte keinen großen Wert besitzen. Zudem sollte es sich nicht um persönliche Daten, beispielsweise von Kund:innen, oder gar Zahlungsdaten und anderes sensibles Material handeln.

Die Alternative: Vodafone bietet mit seinen Multi-Cloud-Lösungen und  Private-Cloud-Anwendungen zertifizierte Sicherheit und verarbeitet Ihre Daten komplett und zuverlässig in einem Rechenzentrum in Deutschland.

PaaS-Beispiele: Anbieter im Überblick

Sowohl Unternehmen, die Webdienstleistungen anbieten, als auch Anbieter klassischer Installationslösungen haben inzwischen PaaS-Angebote im Portfolio. Einige dieser Dienste bieten grundlegende Leistungen im sogenannten Freemium-Modell kostenlos an. Andere hingegen setzen eine regelmäßige Bezahlung voraus. Wir erläutern im Folgenden die wichtigsten Anbieter von PaaS und deren Leistungsumfang.

Anbieter von PaaS sind unter anderem:

  • Microsoft Azure
  • Amazon Web Services (AWS)
  • Google
  • IBM Cloud
  • OpenStack
  • Oracle Cloud Infrastructure (OCI)
  • Cloud Foundry VMware Tanzu
  • Mendix aPaaS
  • Apache CloudStack
  • Red Hat OpenShift

Wir erläutern im Folgenden die größten Anbieter von Platform-as-a-Service und deren Leistungsumfang als Beispiele.

Microsoft Azure

Microsoft hat ein PaaS-Angebot, das in die Azure-Cloud-Services integriert ist. Seit 2010 arbeiten Entwickler:innen darin mit den Sprachen SQL Azure und AppFabric. Daneben wurde eine neue Version des .NET-Frameworks in die Azure-Cloud integriert. Die Azure-Cloud unterstützt die üblichen Programmiersprachen wie Java und arbeitet mit sogenannten Rollen („Roles”):

  • Web-Roles dienen als Container für Webanwendungen.
  • Worker-Roles übernehmen unter anderem rechenintensive Nebenaufgaben.
  • Virtual-Machine-Roles ermöglichen es, zum Beispiel Windows-Server-Instanzen in der Cloud zu hosten.

Die Microsoft-Azure-Plattform dient zur eigentlichen Anwendungsentwicklung und ist auf .NET und Visual Studio zugeschnitten. Die meisten der angebotenen Services sind auf Windows-Nutzer:innen ausgerichtet, insbesondere die Eclipse-Umgebung. Fertige Anwendungen können Sie nach entsprechender Freigabe über den Microsoft Store vertreiben.

Einige Dienste sind bis zu zwölf Monate kostenlos nutzbar. Danach richten sich die fälligen Gebühren nach der Nutzungsdauer und/oder der benötigten Speicherkapazität.

Amazon (AWS)

Amazon ist einer der Pioniere im Cloud-Geschäft. Die Amazon Web Services (AWS) wurden 2006 als Ableger des Onlineversandhändlers gegründet und haben mit dem Mutterkonzern lediglich den Namen gemein. Die AWS bieten eine Reihe von PaaS-Komponenten an:

  • Relationale Datenbanken: Der Relational-Database-Service (RDS) beinhaltet die Abfragesprachen mySQL, MS SQL Server und Oracle. Die Abrechnung richtet sich nach dem Speicherbedarf und der benötigten Rechenleistung in der jeweiligen Instanz.
  • SimpleDB: Hier liegt der Fokus auf einfacher Entwicklung, schneller Bereitstellung von Funktionalität und größtmöglicher Skalierbarkeit. Die zugrunde liegende Abfragesprache NoSQL dient zur Abfrage dieser nicht-relationalen Datenbank mit flexiblen Datenmodellen. Die Abrechnung richtet sich nach dem Speicherverbrauch.
  • Elastic Beanstalk: Dieses PaaS-Modul dient zur Entwicklung von Anwendungen in Java oder Python und unterstützt die Virtualisierung von Containern beispielsweise mit Docker. Diverse Schnittstellen sorgen für eine nahtlose Integration in andere, bei Amazon eventuell gebuchte Dienstleistungen.

Google

Google bündelt seine Dienste innerhalb eines einzigen Kontos. Auch das PaaS-Angebot des Suchmaschinenriesen findet sich dort. Nach der kostenlosen Registrierung können Entwickler:innen auf Tools der Google App Engine zugreifen, die als Webanwendungen laufen. Google unterstützt darin Programmiersprachen wie Java, Python und JRuby.

Die meisten der Google-App-Engine-Angebote greifen im Hintergrund auf die Google-Dienst-Infrastruktur zurück. Interessant ist das vor allem für Entwickler:innen, die Anwendungen auf Basis von Diensten wie Maps, der Google-Bildersuche oder anderen API-fähigen Angeboten entwickeln möchten. Denn ihre Applikationen können Internet-Content somit über die Google-Infrastruktur abrufen, Mails senden und empfangen sowie mit Bildern und anderem Content arbeiten.

Salesforce

Das amerikanische Softwareunternehmen Salesforce ist auf Cloud-Computing-Lösungen für Unternehmen spezialisiert. Die webbasierte Sales-Cloud für das CRM (Customer Relationship Management) umfasst auch PaaS. Voraussetzung dafür ist der Erwerb einer Customer-360-Lizenz.

Mit Salesforce-PaaS können Sie Apps für jede Plattform und jedes Gerät entwickeln. Daneben ist die Vernetzung aller Unternehmensdaten und -systeme durch gesicherte APIs und eigens dafür eingerichtete Services möglich. Sämtliche Backoffice-Dateien sind dadurch von überall aus abrufbar, falls Sie dies wünschen.

PaaS bei Vodafone

Egal, ob Sie Multi-Cloud- oder Private-Cloud-Lösungen bevorzugen – Vodafone deckt das gesamte Portfolio an relevanten Cloud-Services für Ihr Unternehmen ab. Sie können sich dabei frei nach Ihrem Einsatzschwerpunkt für die wichtigsten Anbieter (Microsoft, Amazon, Alibaba) entscheiden und die Services auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden.

Vodafone hilft Ihnen auch bei der Migration Ihrer IT in die Cloud. PaaS-Angebote und andere Cloud-Services sparen Ihrem Unternehmen zwar in der Anwendung Zeit und Geld, doch bevor es so weit ist, müssen Sie Ihre Daten zunächst in die Cloud migrieren. Bei diesem Umzug Ihrer Unternehmensdaten sollten Sie nichts dem Zufall überlassen und die Expertise von Spezialist:innen einbeziehen.

Vodafone berät Ihr Unternehmen zielgerichtet und individuell, welche Cloud-Services für Sie am ehesten infrage kommen. Von der Planung bis hin zur Migration Ihrer Unternehmensdaten stehen die Spezialist:innen Ihnen bei allen Schritten zur Seite. Daneben verfügt Vodafone über eigene Rechenzentren und Cloud-Speicher, um Ihre Daten zu hosten. So sind Sie Wettbewerbern einen Schritt voraus und können sich gleichzeitig auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

PaaS für Ihr Unternehmen: Das Wichtigste in Kürze

Platform-as-a-Service stellt funktionale und kostengünstige Entwicklungsumgebungen in der Cloud zur Verfügung. Hier können Sie Anwendungen programmieren und ohne Zeitverlust testen. Die darauf spezialisierten Mitarbeiter:innen Ihres Unternehmen verbringen weniger Zeit mit der Einrichtung und Wartung Ihrer IT-Systeme, sondern können sich stattdessen auf ihre Kernaufgabe konzentrieren. Zu diesem Zweck passen Sie Ihre persönliche PaaS-Lösung ganz an Ihre Bedürfnisse an – egal, ob Sie Apps auf den Markt bringen, Ihr Prozessmanagement in weitere Cloud-Services integrieren oder Ihren Kund:innen eine Webseite mit unterschiedlichen Features präsentieren möchten.

Unterliegt Ihr Unternehmen strengen Datenschutzvorgaben, kann eine Mixed-Cloud-Lösung (Hybrid-Cloud) das Mittel der Wahl sein: Hier erfolgt das Hosting der Daten entweder On-Premises, also bei Ihnen im Unternehmen, oder bei einem DSGVO-konformen Cloud-Dienst. Die Entwicklung der zugehörigen Anwendung findet dann in einem passenden PaaS-Angebot statt. Damit nutzen Sie die Vorteile von PaaS und gehen sicher, dass Ihre Daten den hiesigen Datenschutzbestimmungen genügen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/paas-platform-as-a-service-entwicklungsumgebungen-im-web/

 

 

 

 

Was ist Function-as-a-Service?

Die Cloud stellt Ihrem Unternehmen viele Funktionen zur Verfügung, dank derer Sie einen großen Teil Ihrer Geschäftsprozesse online abwickeln können. Doch dabei zahlen Sie auch für Services und Applikationen, deren Funktion Sie nur unregelmäßig benötigen. Hier setzt das Prinzip Function-as-a-Service (FaaS) an: Statt einer festen Rechenleistung bezahlen Sie nur für die tatsächliche Einsatzzeit der von Ihnen genutzten Anwendung.

Cloud-Computing bot in seinen Anfangstagen im Wesentlichen reinen Datenspeicher, doch der weltweite Umsatz in diesem Segment hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Im Jahr 2022 haben rund 84 Prozent der deutschen Unternehmen Cloud-Computing genutzt.

Mittlerweile gibt es Angebote auf jeder Ebene: von der Hardware und Rechenleistung für die Infrastruktur (Infrastructure-as-a-Service) über Entwicklungsumgebungen (Platform-as-a-Service) und komplette Programmpakete (Software-as-a-Service) bis hin zur „Miete“ einzelner Funktionen aus der Cloud bei FaaS.

Wie genau Function-as-a-Service funktioniert, wie sich die Bereitstellung von Microservices im Web von anderen Cloud-Services abgrenzt und welche Beispiele es für deren Anwendung gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

 

Was ist Function-as-a-Service?

Bei Function-as-a-Service (FaaS) bezahlen Kunden nicht für Speicher oder Software auf Zeit, sondern die Cloud-Nutzung dreht sich gewissermaßen um. Am Anfang steht nicht mehr die Frage: Welche Netzwerkressource oder welche Software benötigen Unternehmen, um anfallende Aufgaben zu erledigen? FaaS verlagert vielmehr gezielt einzelne Funktionen (Teile der Geschäftslogik) in die Datenwolke. Wer FaaS in Anspruch nimmt, erwirbt also allein die Berechnung eines Ergebnisses.

FaaS-Dienste arbeiten nach dem sogenannten Request-Response-Prinzip: Anwender:innen rufen die gewünschte Funktion jeweils einzeln durch ein Event (also eine Abfrage) auf. Die Funktion liefert das Ergebnis und fällt wieder in den vorherigen Zustand. Die eigentlichen Daten für die Funktion werden kundenseitig gespeichert.

Ein Beispiel: Eine mittelständische Firma erhält über ihre Webseite eine Sprachaufzeichnung oder ein fremdsprachiges Dokument von Kund:innen. Diese Datei übergibt sie an ihren FaaS-Dienstleister. Dessen Spracherkennungsfunktion liefert dann eine Übersetzung der Eingabe als Textdokument auf Deutsch oder Englisch zurück.

Für das Unternehmen entfällt somit die Notwendigkeit, in ihre Webseite eine aufwändige Spracherkennung zu integrieren oder Übersetzer:innen zu engagieren. Dennoch kann sie mit ihren Kund:innen über Sprachgrenzen hinweg kommunizieren.

FaaS – die Weiterentwicklung von SaaS?

Das Cloud-Modell Software-as-a-Service (SaaS) stellt ganz allgemein Software aus der Cloud zur Verfügung. Anwender:innen installieren Programm also nicht lokal auf ihrem Rechner, sondern nutzen sie als Dienstleistungsangebot im Internet. Der Anbieter stellt aber nicht nur die Anwendung, sondern die komplette dahinterstehende Infrastruktur (Infrastructure-as-a-Service = IaaS) zur Verfügung – und die darauf aufbauenden Plattformen für Betriebssysteme und Entwickler:innen (Platform-as-a-Service = PaaS).

Darunter fallen beispielsweise Server und Cloud-Speicher sowie die Anwendungen zur Datenbankverwaltung. Ohne diesen hierarchischen Unterbau kann der Anbieter kein SaaS zur Verfügung stellen. Ein bekanntes Beispiel für SaaS ist Microsoft 365 mit seinen unterschiedlichen Anwendungen.

Function-as-a-Service geht noch einmal einen Schritt weiter als Software-as-a-Service: Anwender:innen zahlen hier nicht im Rahmen eines Lizenzmodells oder auf Basis der genutzten Zeit für ein komplettes Programm oder eine ganze Software-Suite. Stattdessen zahlen sie lediglich für die Funktionen, die sie gerade nutzen.

Die von herkömmlichen Software-Käufen bekannten Arbeitsplatzlizenzen entfallen ebenso wie beispielsweise die Kosten für die Bereitstellung eines kompletten Softwarepakets. Häufig wird hierbei je nach Bedarf und konkreter Situation nur eine sehr kleine Anzahl an Funktionen tatsächlich genutzt. Ein ähnliches Prinzip liegt auch dem sogenannten Serverless Computing zugrunde, wovon FaaS einen Teilbereich darstellt.

 

Wie unterscheiden sich FaaS und Serverless Computing?

Immer wieder trifft man auf Erklärungen, die Function-as-a-Service und Serverless Computing gleichsetzen. Doch es handelt sich dabei nicht um dasselbe: FaaS beschreibt lediglich einen Teil des Serverless Computing. Einen weiteren Bereich der Serverless-Architektur bildet Backend-as-a-Service (BaaS).

Mit Entwicklungsumgebungen auf der Basis von BaaS können Entwickler:innen im Browser eigene Backends für Webseiten und -anwendungen erstellen. Darunter fallen beispielsweise Module und standardisierte Funktionen, die häufig bei der Verwaltung von Webseiten im Hintergrund arbeiten. Auch das Backend selbst fällt in die Zuständigkeit des BaaS-Anbieters: In der von ihm gehosteten Anwendung können Entwickler:innen nach der Erstellung über einen normalen Webbrowser arbeiten.

Serverless ist damit ein kombiniertes Cloud-Service-Modell, das die Datenverarbeitung im Hintergrund von Webangeboten auf Grundlage der tatsächlichen Nutzung bereitstellt. Heute setzen Entwickler:innen cloud-native FaaS-Anwendungen meist per Kubernetes um. Was es mit der Container-basierten Open-Source-Plattform Kubernetes auf sich hat, die zur Verwaltung von Arbeitslasten und Services eingesetzt wird, erklären wir Ihnen in einem separaten Beitrag.

 

Abgrenzung von Function-as-a-Service und Platform-as-a-Service

Auch Platform-as-a-Service (PaaS) ist prinzipiell ein serverloser Cloud-Dienst. Die Infrastruktur spielt bei diesem Modell keine Rolle, da sie lediglich Umgebungen zur Entwicklung von Anwendungen sowie Tools für die Arbeit von Entwickler:innen bereitstellt. Der wesentliche Unterschied zu FaaS liegt darin, dass PaaS prozess- und nicht eventbasiert arbeitet. Dadurch bedient PaaS mehrere Anfragen gleichzeitig, während übergeordnet ein größerer Prozess abläuft.

Dieser Prozess nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch, während FaaS binnen Millisekunden Ergebnisse zurücksendet. Aus diesem Grund verwendet PaaS auch ein anderes Abrechnungsmodell und ist weniger leicht skalierbar: Nutzer:innen zahlen hier für die Bereitstellung einer kompletten Umgebung, die permanent zur Verfügung steht. Bei FaaS hingegen bezahlen sie lediglich die konkreten Ausführungszeiten von Funktionen.

Die Vorteile von Function-as-a-Service

Nutzer:innen von FaaS müssen sich nicht um eigene Server, Netzwerkressourcen, Speicherplatz oder gar Betriebssysteme kümmern. Es ist für sie auch unerheblich, auf welchen Plattformen die von ihnen genutzten Funktionen laufen. Die Abrechnung aller genutzten Funktionen erfolgt in der Regel nutzungsabhängig und sekundengenau. Sie müssen nur für tatsächlich aufgerufene Funktionen bezahlen. FaaS spart somit Overhead bei Software und Hardware ein.

Wieso beispielsweise sollte ein rein digital arbeitendes Fotostudio für eine professionelle Bildbearbeitung zahlen, deren umfangreiche Druckfunktionen es gar nicht nutzt – da es dafür gar nicht die passenden Proof-Drucker besitzt?

Oder warum sollte ein Unternehmen, das Software über das Internet verfügbar macht, eine Softwarelösung zur Ressourcenplanung inklusive Lagerverwaltung erwerben – obwohl es letzteres mangels eines physischen Lagers gar nicht nutzt?

Die konkreten Vorteile von Function-as-a-Service sind also:

  • gute Skalierbarkeit benötigter Applikationen
  • bedarfsgesteuerte Funktionen
  • einfache Handhabung der benötigten Komponenten
  • hohe Sicherheit durch regelmäßige Updates und Patches des Anbieters
  • sekundengenaue Abrechnung
  • flexible Bezahlmodelle (nach Zeit oder tatsächlicher Ressourcennutzung)
  • Wegfall eigener (teurer) Hardware- und Software-Ressourcen
  • Wartung und Service durch den Anbieter

Bekannte Anbieter von FaaS

Mittlerweile bieten fast alle namhaften Cloud-Anbieter ihren Kunden FaaS an, darunter sind auch die großen Drei:

  • Als Teil von Microsoft Azure bieten die Windows-Macher unter dem Label Functions serverloses Computing an. Mit Functions können Sie beispielsweise Web-APIs erstellen, IoT-Datenströme verarbeiten und Nachrichtenwarteschlangen verwalten.
  • Amazon war mit seinem Dienst AWS Lambda einer der ersten FaaS-Anbieter überhaupt. Das Unternehmen berechnet die Kosten aus der Anzahl der Funktionsaufrufe, der tatsächlichen Laufzeit sowie dem benötigten Hauptspeicher. Der Quellcode darf in den Sprachen Java, Javascript (mit Node.js), Go, C# und Python vorliegen. Daneben bietet Amazon Erweiterungen für Visual Studio und Eclipse an.
  • Cloud Functions heißt der FaaS-Service von Google. In der Betaphase unterstützte der 2018 gestartete Service zunächst nur Javascript (Node.js) und Python. Mittlerweile sind aber auch andere Programmiersprachen wie Go und PHP hinzugekommen. Seit kurzem ist auch das immer beliebtere Ruby an Bord. Die Abrechnung erfolgt hier auf die Zehntelsekunde genau.

Beispiele für FaaS-Anwendungen

FaaS-Anwendungen finden sich heute in ganz unterschiedlichen Bereichen: Vor allem auf Webseiten arbeiten Request-gesteuerte Elemente häufig auf Basis von FaaS.

Oft anzutreffen sind zum Beispiel Online-Shop-Funktionen und Chat-Bots auf der Basis von FaaS. Shops reagieren auf manuell gestartete Tasks, etwa, wenn Sie den Warenkorb bestücken oder auf „Kaufen“ klicken. Bots löst die Webanwendung eventgesteuert aus, üblicherweise dann, wenn Sie auf die Startseite einer Webseite kommen oder eine bestimmte Unterseite besuchen, wie beispielsweise den Supportbereich.

Weitere eventgesteuerte FaaS-Applikationen mit der Einbindung von künstlicher Intelligenz kommen auch in der Spracherkennung zum Einsatz. Sprachassistenten wie Alexa, Cortana und Siri reagieren auf abgeschlossene Anfragen („Wie wird das Wetter morgen in Hamburg?“) und kehren nach der Bereitstellung eines Ergebnisses stets in den vorherigen Ausgangszustand zurück.

Aber nicht nur im Internet, auch in anderen Bereichen sind FaaS-Anwendungen im Einsatz, zum Beispiel in Smart Factorys. Sensoren des Industrial Internet of Things (IIoT) erfassen unter anderem in der Produktion enorm viele Telemetriedaten. Kommt es dort beispielsweise zu einer Störung, also einem Event, startet eine FaaS-Anwendung.

Die FaaS-Anwendung analysiert den Vorfall und meldet ihn den IT-Administrator:innen. Den manuellen Schritt der Analyse nimmt sie damit bereits vorweg. Kombiniert man diesen Microservice mit einer Anwendung der künstlichen Intelligenz, kann die Software das Problem sogar ohne menschlichen Eingriff lösen.

 

Function-as-a-Service: Das Wichtigste in Kürze

  • FaaS ist als Cloud-Service noch oberhalb von Software-as-a-Service angesiedelt und stellt einzelne Funktionen anstatt kompletter Anwendungen bereit.
  • FaaS ist ein Teil des Serverless Computing und erspart Unternehmen die Anschaffung eigener Hardware und weiterer Infrastruktur.
  • Im Gegensatz zum prozessbasierten Platform-as-a-Service arbeitet FaaS eventgesteuert, also nur auf einzelne Ereignisse (Events) beziehungsweise Anfragen (Requests) hin.
  • Bekannte FaaS-Anbieter sind Microsoft mit Azure, Amazon mit Lambda und Google mit Cloud Functions.
  • Function-as-a-Service findet man in vielen Anwendungsbereichen, unter anderem in Online-Shops, dem Kundensupport, intelligenten Sprachassistenten sowie der Industrie 4.0.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/was-ist-function-as-a-service/

 

Xiaomi 13 vs. Xiaomi 12: Diese Upgrades bietet das neue Smartphone

Ein verändertes Design, ein besserer Prozessor und ein größeres Display: Das neue Flaggschiff-Smartphone von Xiaomi unterscheidet sich in einigen Punkten vom Vorgänger. Xiaomi 13 vs. Xiaomi 12: Wir vergleichen die Ausstattung und zeigen Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede. 

Dieser Artikel stellt die Features von Xiaomi 12 5G und Xiaomi 13 5G gegenüber. Der Hersteller hat seine 13. Handy-Generation Ende Februar 2023 auch für Deutschland angekündigt. In China war sie bereits Ende 2022 erschienen.

Xiaomi 13 und Xiaomi 12 im Vergleich: Design 

Xiaomi hat der 13. Generation seiner Smartphones ein neues Design verpasst: Es sieht kantiger aus als der Vorgänger. Damit erinnert das neue Smartphone an iPhone 14 und Co. Beim Xiaomi 12 sind die Ecken dagegen runder gestaltet. Einen Unterschied gibt es übrigens zwischen Xiaomi 13 und Xiaomi 13 Pro: In der Standardvariante ist der Bildschirm flach, beim Pro-Modell sind die Seiten etwas abgerundet.

Xiaomi 13 ist offiziell: Diese Ausstattung bietet das Top-Smartphone

Auch auf der Rückseite hat sich etwas getan: Das Kameramodul sitzt beim Xiaomi 13 in einem abgerundeten Quadrat. Die drei Kameras und der Blitz sind darin symmetrisch angeordnet. Beim Xiaomi 12 befinden sich die Kameras in einem länglichen Rechteck. Die Linse der Hauptkamera ist größer bemessen als die der beiden anderen Objektive.

 

Xiaomi 13 vs. Xiaomi 12: Wie sieht es bei Maßen und Gewicht aus?

  • Das Xiaomi 13 ist 8,1 Millimeter tief sowie 152,8 x 71,5 Millimeter hoch und breit. Es wiegt 189 Gramm.
  • Das Xiaomi 12 misst 8,16 Millimeter in der Tiefe. Höhe und Breite liegen bei 152,7 x 69,9 Millimeter. Das Handy bringt 180 Gramm auf die Waage.

Damit ist das Xiaomi 13 flacher, aber minimal höher, breiter und schwerer als das Xiaomi 12. Eine Neuerung ist außerdem die IP68-Zertifizierung des neuen Smartphones. Es hält eine Wassertiefe von 1,5 Metern für bis zu eine halbe Stunde am Stück aus, ohne dass es beschädigt wird. Außerdem ist es staubdicht. Beim Xiaomi 12 fehlt diese Ausstattung.

Xiaomi bietet das Xiaomi 13 in drei Farben an: Hellgrün, Schwarz und Weiß. Der Vorgänger ist in den Farbvarianten Grau, Blau und Lila erschienen.

 

Xiaomi 13 vs. Xiaomi 12: Die Displays gegenübergestellt

Das Xiaomi 13 hat wie das Xiaomi 12 ein AMOLED-Display – allerdings ist es beim neuen Modell etwas größer: In der Basisversion misst es 6,36 Zoll (16,15 cm). Beim Xiaomi 12 ist der Bildschirm 6,28 Zoll (15,95 cm) groß. Die Full-HD+-Auflösung bleibt mit 2.400 × 1.080 Pixeln gleich.

Xiaomi 12: So ist das Top-Smartphone für 2022 ausgestattet

Auch eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz für eine flüssige Darstellung von Inhalten bieten beide Smartphones – ebenso wie eine Unterstützung von HDR+ und Dolby Vision. Einen weiteren Unterschied gibt es aber doch: Das Display des Xiaomi 13 leuchtet stärker. Es bietet eine maximale Helligkeit von 1.900 nits. Beim Xiaomi 12 sind es nur bis zu 1.100 nits.

Prozessor, Arbeitsspeicher und Speicher

Eine der größten Neuerungen beim Xiaomi 13 ist der verbaute Prozessor: Hier spendiert Xiaomi ein Upgrade. Der neue Snapdragon 8 Gen 2 ist laut Hersteller Qualcomm bis zu 35 Prozent schneller und bis zu 45 Prozent effizienter als sein Vorgänger, der Snapdragon 8 Gen 1. Dieser Chip wiederum arbeitet im Xiaomi 12.

Xiaomi 13 vs. Xiaomi 12: Auch bei Speicherplatz und Arbeitsspeicher hat sich etwas getan.

  • Das Xiaomi 13 gibt es in Deutschland in nur einer Speichervariante: 8 Gigabyte Arbeitsspeicher mit 256 Gigabyte Speicherplatz.
  • Beim Xiaomi 12 sind entweder 8 Gigabyte Arbeitsspeicher mit wahlweise 128 oder 256 Gigabyte Speicher möglich. Oder das Gerät hat 12 Gigabyte Arbeitsspeicher mit 256 Gigabyte Speicherplatz.

Als Betriebssystem läuft auf dem Xiaomi 13 ab Werk MIUI 14, auf dem Xiaomi 12 ist es MIUI 13. Ersteres basiert auf Android 13, letzteres auf Android 12. Welche Neuerungen und Features MIUI 14 bietet, erfährst Du in einem anderen Artikel.

Xiaomi 13 vs. Xiaomi 12: Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den Kameras

Einige Neuerungen und Upgrades finden sich bei den Kameras der beiden Smartphones: Das Xiaomi 13 ist mit Leica-Technik ausgerüstet, genau wie das Xiaomi 12S Ultra – aber noch nicht das Xiaomi 12. Unter anderem sollen Fotos dank der Kooperation mit Leica von einer verbesserten Farboptimierung profitieren.

Das Xiaomi 13 kommt ansonsten mit einer 50-Megapixel-Hauptkamera. Ergänzt wird sie von einem 10-Megapixel-Teleobjektiv mit dreifach optischem Zoom und von einer Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln.

Beim Xiaomi 12 löste die Hauptkamera ebenfalls mit 50 Megapixeln auf. Allerdings ist die Sensorgröße kleiner als beim Nachfolger und die Kamera weniger lichtstark. Das Teleobjektiv bietet nur 5 Megapixel, die Ultraweitwinkelkamera 13 Megapixel.

Die Frontkamera der beiden Xiaomi-Smartphones hat jeweils eine Auflösung von 32 Megapixeln. Die Linse des Xiaomi 13 ist aber mit f/2.0 lichtstärker als beim Vorgänger, diese bietet f/2.5.

Der Akku der Xiaomi-Smartphones im Vergleich

Bei den Akkus gibt es zumindest auf dem Papier keine Veränderungen zwischen Xiaomi 12 und 13. Beide Handys bieten die gleichen Features: Die Akkus haben eine Kapazität von 4.500 Milliamperestunden (mAh). Mit dem beiliegenden 67-Watt-Ladegerät können sie schnell aufgeladen werden – laut Xiaomi in nur 38 Minuten.

Auch Wireless Charging mit 50 Watt unterstützen die beiden Smartphones, genau wie Reverse Wireless Charging mit 10 Watt für andere Geräte.

Releasedatum und Preis von Xiaomi 13 und 12

  • Die Modelle der Xiaomi-12-Reihe kamen in Europa Mitte März 2022 auf den Markt. In China waren sie 2,5 Monate früher zu haben. Zum Start kostete das Xiaomi 12 in Deutschland ab 850 Euro. Der Startpreis für das Xiaomi 12 Pro 5G lag bei rund 1.050 Euro.
  • Die Xiaomi-13-Modelle erscheinen hierzulande am 8. März 2023. Das  Standardmodell Xiaomi 13 kostet etwa 1.000 Euro, die Pro-Variante rund 1.300 Euro.
  • Lohnt sich das Xiaomi 13 im Vergleich zum Vorgänger?

    Das Xiaomi 13 bietet ein größeres Display, das Gerät selbst ist aber nur unwesentlich breiter und höher als das Xiaomi 12. Dafür ist das Handy dünner. Das ist aber nicht das einzige Upgrade, das der Hersteller seinem neuen Flaggschiff verpasst hat. Dieses punktet zusätzlich mit dem neueren, schnelleren Prozessor, der IP68-Zertifizierung und den verbesserten Kameras.

    Das neue Handy dürfte interessant für Dich sein, wenn Du ein mehrere Jahre altes Smartphone von Xiaomi oder eines anderen Herstellers besitzt. Nutzt Du das Xiaomi 12, lohnt sich ein Upgrade zwar ebenfalls, aber nicht unbedingt. Auch das Vorgängermodell bietet weiterhin eine gute Ausstattung. Es hängt davon ab, ob Du das Geld investieren willst.

    Xiaomi 13 Pro vs. Xiaomi 12 – die technischen Daten

    Im Folgenden listen wir Dir noch einmal die wichtigsten Specs der beiden Xiaomi-Smartphones auf. Links steht der Wert für das Xiaomi 13, rechts der für das Xiaomi 12. Siehst Du dort nur einen Wert, ist er bei beiden Modellen gleich.

    • Display: 6,36 Zoll, 2.400 x 1.080 Pixel, 120 Hertz vs. 6,28 Zoll, 2.400 x 1.080 Pixel, 120 Hertz
    • Prozessor: Snapdragon 8 Gen 2 vs. Snapdragon 8 Gen 1
    • Rückseitige Kamera: 50 + 10 + 12 Megapixel vs. 50 + 13 + 5 Megapixel
    • Frontkamera: 32 Megapixel
    • Arbeitsspeicher/Speicherplatz: 8/256 Gigabyte vs. 8/128 Gigabyte, 8/256 oder 12/256 Gigabyte
    • Betriebssystem: MIUI 14, Android 13 vs. MIUI 13, Android 12
    • Akku: 4.500 Milliamperestunden, Turboladen mit 67 Watt
    • Preis bei Release: 1.000 Euro vs. 850 Euro
    • Verfügbarkeit: ab 8. März 2023 vs. bereits erschienen

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/xiaomi-13-vs-xiaomi-12-upgrades-display-design-akku-kameras-prozessor/#/

Was ist das Internet of Things?

Vernetzte Maschinen, Tracker für die Logistik, autonome Autos, Smart Home: Das Internet of Things hat viele Gesichter. Doch was ist das IoT überhaupt – und welche Vorteile bringt es Unternehmen und unserer Gesellschaft?

Was ist eigentlich das IoT?

Das werde ich oft von Menschen gefragt, die mit der Technologie in ihrem Alltag kaum zu tun haben. Dann muss ich ganz von vorne anfangen – und das will ich auch hier tun. Schon heute sind Milliarden Menschen miteinander vernetzt, mit täglich neuen Möglichkeiten für unser Leben. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) macht das Gleiche mit Dingen. Und was heißt das jetzt genau? Für eine strikte Definition ist das Feld viel zu weit. Doch es kommt vor allem auf vier Kernkomponenten an, die uns im IoT-Kontext immer begegnen:

1.) Physische Objekte, die verbunden werden sollen:
Ob Paletten, Pakete, Autos oder Straßenlaternen: Es gibt viele Dinge, über die es sich mehr zu wissen lohnt, die wir vielleicht sogar selbst steuern oder steuern lassen wollen. Was wir aus dem IoT machen, hängt nicht zuletzt davon ab, wie kreativ wir sind.

2.) Konnektivität:
Kein IoT ohne Verbindung. Hier gibt es viele Wege, die ans Ziel führen. Dafür kommt es auf stromsparende Funkmodule an den Geräten selbst an, aber auch auf die passende Funktechnologie.

3.) Sensorik:
Damit es etwas gibt, worüber die Dinge funken können, ist die richtige Sensorik der Schlüssel: Vom Thermometer über Beschleunigungssensoren hin zu Durchflussmessern, das IoT kann seine Umgebung auf viele Weisen erfassen. Und auch Aussagen über sich selbst treffen, etwa bei der Verschleißbestimmung.

4.) Plattform:
Das Internet of Things funkt nicht zum Selbstzweck. Erst mit einer Infrastruktur, die Daten verknüpft und daraus Erkenntnisse zieht, wird der Datenschatz auch gehoben.

Als Versuch einer Definition lässt sich zusammenfassen: Das IoT besteht aus physischen Objekten bzw. technischen Geräten, die selbstständig über das Internet kommunizieren. Dabei tauschen sie Daten über ihren eigenen Zustand oder Umgebungsparameter aus. So lassen sich Erkenntnisse gewinnen und Abläufe steuern.

Den Möglichkeiten solcher Systeme sind kaum Grenzen gesetzt, ein Patentrezept gibt es nicht. Und so bringt uns das Internet der Dinge in vielen Bereichen nach vorn: Nutzer erhalten neue Möglichkeiten, mit Technologie zu interagieren. Unternehmen können Produkte verbessern, effizienter produzieren und Abläufe transparenter machen. Und das hilft unserer Gesellschaft, nachhaltiger zu werden.

Welche Entwicklungen haben das IoT ermöglicht?

Das Konzept des Internet of Things stammt mit Blick auf die technische Entwicklungsgeschwindigkeit fast schon aus grauer Vorzeit. Bereits 1982 funkte ein Getränkeautomat an der Carnegie Mellon University ins Netz: „Hi, I’m the CMU CS Department Coke Machine!“. Durstige Internet-Early-Adopter konnten so auch den Füllstand des Automaten einsehen. Konkrete Entwicklungen hin zu dem Internet of Things, das wir heute kennen, folgten erst später. Dafür brauchte es einige technologische Voraussetzungen. Zum Beispiel diese hier:

  • IoT-Anwendungen mussten für die Datenübertragung zunächst – neben Datenleitungen – auf gängige Funkstandards wie GSM, WLAN oder Bluetooth zurückgreifen. Aktuellere, IoT-spezifische Funktechnologien wie NarrowBand IoT (NB-IoT), LTE-M, LoRaWAN, Sigfox und Zigbee haben ganz neue Anwendungsfelder erschlossen, insbesondere für die Machine-to-Machine- oder M2M-Kommunikation. Die passende Konnektivität ist für mich auch heute noch der Schlüssel zum Potenzial des IoT.
  • Auch die Funkmodule und Sensoren haben entscheidende Fortschritte gemacht. Der Einstieg wird stetig günstiger und energiesparende Hardware eignet sich für neue Anwendungsfälle, bei denen es auf geringen Stromverbrauch ankommt.
  • Das Hosting dedizierter IoT-Anwendungen in eigenen Rechenzentren ist für viele Unternehmen teuer und wartungsintensiv. Skalierbares Cloud Computing hat das IoT inzwischen zu einer Technologie für den Massenmarkt gemacht. Gigantische eigene IT-Systeme? Nicht länger nötig.
  • Mit zunehmend offenen Plattformen und mehr Standardisierung wird es für Unternehmen immer einfacher, die für sie passende IoT-Lösung oder -Anwendung zu finden und zu implementieren.
  • Big Data schön und gut, doch was nützen große Datenmengen, wenn sie ungenutzt bleiben? Mithilfe großer Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Deep Learning erhalten Unternehmen effektiv Einblicke in ihre Prozesse.
  • Insbesondere auf dem Privatkundenmarkt tragen neuronale Netze zur Akzeptanz des IoT bei. Ohne diese wären Alexa, Siri und vergleichbare digitale Assistenten bzw. Smart-Home-Geräte in unseren Haushalten wohl kaum so willkommen – in einer Umfrage in Deutschland von Statista aus 2022 gaben etwa 77 Prozent an, dass sie entsprechende Unterhaltungsgeräte besitzen.

Wie weit verbreitet ist das IoT?

Das Internet of Things ist nicht zu stoppen! Die Vielfalt des IoT zeigt sich auch in den Nutzungszahlen: Geschätzt mehr als 14 Milliarden vernetzte Geräte kommunizierten laut Branchenanalysten im Jahr 2022 weltweit miteinander. Schon 2021 waren es erstmals mehr IoT-Verbindungen als solche zwischen Computern, Smartphones und Servern. Und dieser Boom nimmt gerade erst Fahrt auf, denn die Zahl der Geräte sowie der Vernetzung wächst exponentiell. Die Zahl der verbundenen IoT-Geräte soll bis 2025 rund 27 Milliarden betragen.

Warum ist das IoT so wichtig?

Die gewaltigen Zahlen zeigen es bereits: Das Internet of Things hat sich zu einer der wichtigsten technologischen Innovationen der letzten Jahre entwickelt. Kein Wunder, denn eine nahtlose Kommunikation zwischen Menschen, Prozessen und Dingen war vorher so nicht möglich. Gleichzeitig werden die genutzten Lösungen immer erschwinglicher, die Anwendung komfortabler. Ob smarte IoT-Geräte für den Alltag oder hochspezialisierte Sensorik – je weiter digitale Technologien verbreitet sind, desto günstiger wird es, Hardware zu produzieren und entsprechende Software zu entwickeln und zu betreiben. Die vernetzten Dinge machen es immer einfacher, relevante Daten zu sammeln, auszuwerten und aktiv auf die jeweilige Situation zu reagieren, ohne dass dazu überhaupt noch menschliche Beteiligung nötig ist. Nehmen wir die Industrie als Beispiel: Eine vernetzte Produktionsanlage erkennt, wenn der Vorrat an Schrauben einen kritischen Schwellwert unterschreitet und löst eine Schrauben-Bestellung aus, damit das Fließband nicht stehen bleibt.

Bei solchen konkreten Fällen hört die Relevanz des IoT noch lange nicht auf: Denn das Internet of Things gibt auch anderen Technologien starken Vortrieb. Maschinelles Lernen, Digitale Zwillinge, Edge Computing – also die Datenverarbeitung direkt auf den Geräten – und Neural Networks sind nur einige neue Technologien, die von dem neuen Datenschatz nicht nur profitieren, sondern auf ihn angewiesen sind.

Mehr als Smart Home: Welche Vorteile hat das IoT?

Durch die Verbindung von Sensoren und Anlagen können Unternehmen digital einzelne Prozesse oder ganze Ablaufketten automatisieren und optimieren. Von der Analyse der IoT-Daten profitieren vor allem Branchen wie Produktion oder Logistik. So lassen sich etwa Maschinen auf Basis von Sensordaten frühzeitig warten, Kühlketten besser aufrechterhalten oder der Diebstahl von Waren durch einen Positionstracker frühzeitig bemerken. Mit künstlicher Intelligenz und anderen Technologien lassen sich die Möglichkeiten dabei noch erweitern. Doch nicht nur zur Vernetzung von Ding zu Ding trägt das IoT bei: Auch die Verbindung von Mensch und Maschine birgt großes Potenzial für die Zukunft. Mit der richtigen Schnittstelle und der Kombination aus Webportal, Cloud und Funkübertragung können Nutzer Geräte über große Entfernungen steuern und weltweit über ihren Zustand auf dem Laufenden bleiben. Das umfasst in Zukunft etwa die Steuerung von Fahrzeugen auf der anderen Seite des Planeten oder Fernoperationen in der Telemedizin.

Doch das IoT ist für mich keine reine Technikrevolution, sondern vor allem eine Businessrevolution. Der Grund: IoT-Lösungen verändern nicht nur die technischen Prozesse, sie erfordern einen grundsätzlichen Wandel in der unternehmerischen Denkweise.

Dieser kleine Exkurs in verschiedene Branchen und Anwendungsgebiete zeigt: Je stärker die Geschäftsprozesse und andere Abläufe auf Sensordaten basieren, desto größer und schneller realisiert ist der potenzielle Nutzen. Doch das Internet der Dinge ist so vielseitig, dass bei den Anwendungen kaum Grenzen gesetzt sind – und auch das Retrofitting, also die Nachrüstung der bestehenden Betriebsumgebung, ist eine effektive Option und kann sich lohnen.

Der Elefant im Raum: Ist das IoT sicher?

Es geht beim IoT nicht nur um Produktivität, Effizienz oder neue Bequemlichkeit für Anwender. Mit einer technologischen Innovation von dieser Größe gehen auch andere Fragen einher, die wir uns stellen müssen. Ganz vorne: die nach der IoT-Sicherheit und damit einhergehend dem Datenschutz. Als verantwortungsvoller Treiber des Wandels haben wir die Verantwortung, bei der Suche nach Antworten vorn mit dabei zu sein. Denn was im Internet vernetzt ist, ist eben auch immer potenzielles Ziel für einen Angriff. DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) sind nur eine von vielen IoT-Bedrohungen.

Wir bei der Telekom kommen den Sicherheitsanforderungen mit unserem Security Operations Center nach, um Verbindungen in der vernetzten Produktion bei vollem Datenschutz automatisiert auf Bedrohungen hin analysieren. Und auch offene Standards, ein rasant wachsender Markt für Cybersicherheit und Ende-zu-Ende-Ansätze helfen, Lösungen richtig und sicher zu integrieren. Und auch die weltweite Politik kommt den gestiegenen Anforderungen seit einiger Zeit nach. So etwa mit der einheitlichen Normierung von Standards für die IoT-Security durch die EU Agency for Cybersecurity oder durch das National Institute for Standards and Technology in den USA.

Quo vadis, IoT?

Damit wissen wir 18.000 Zeichen später auch ohne exakte IoT-Definition: Das ist also das Internet der Dinge. Ein enormer Raum der Möglichkeiten für Unternehmen vielfältiger Branchen, Menschen und die Gesellschaft allgemein – basierend auf mit Sensoren ausgestatteten Objekten mit Internetverbindung, die uns cloudbasiert neue Erkenntnisse liefern.

Wohin die Reise des Internet of Things geht? Ganz genau lässt es sich wohl kaum sagen. Aber es gibt IoT-Trends, die im kommenden Jahr und wahrscheinlich auch darüber hinaus zentral sein werden. Green IoT wird zum Beispiel noch wichtiger: Politische Vorgaben bezüglich der Nachhaltigkeit von Unternehmen werden strenger und zahlreicher, immer mehr Kunden und Partner erwarten aktiven Umweltschutz von Firmen. Das Internet of Things kann hier unter anderem die nötige Transparenz schaffen, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Und erlaubt es gleichzeitig, Zeit und Kosten bei Betriebsabläufen zu sparen. Künstliche Intelligenz (KI) – ohnehin ein Trendthema zur Zeit – wird auch das IoT weiter voranbringen. AIoT (Artificial Intelligence of Things) heißt das dann. Zu Hause könnte der smarte Kühlschrank erkennen, wann der nächste Einkauf fällig wird und ihn vielleicht sogar selbst anstoßen. Im Straßenverkehr könnte indes das Connected Car das beste Fahrerlebnis liefern – von automatischer Routenänderung bei Stau bis hin zur Navigation zum nächstgelegenen freien Parkplatz. Die Möglichkeiten des IoT im Privatleben wie auch für Unternehmen potenzieren sich durch KI geradezu. Auf der Seite der Konnektivität nimmt derweil die Bedeutung von Satellitennetzwerken zu (sogenannte non-terrestial networks) – das IoT im Weltall, sozusagen. Für uns als Telekom steht in jedem Fall fest: Wir bleiben niemals stehen. Und auch ohne Patentrezept bin ich gespannt, wohin uns unsere Kreativität in Zukunft noch bringt. OK Google? Mach das Licht im Arbeitszimmer aus.

Quelle:

https://iot.telekom.com/de/blog/was-ist-das-internet-of-things

7 IoT-Trends für 2023

Das Internet of Things wächst rasant. Immer anspruchsvollere Anwendungen bringen Verbraucher, Industrie und zahlreiche Branchen voran. Sieben IoT-Trends, die 2023 besonders im Fokus stehen.

Er war einer der Hingucker auf der Consumer Electronics Show 2023 Anfang Januar in Las Vegas: Ein aufrollbarer Fernsehbildschirm, der sich aus seinem Standfuß heraus- und wieder einfahren lässt. Die Technologie könnte auch die Displays für Wearables, Fahrzeuge, Roboter und andere smarte Geräte des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) erobern.

War das allererste IoT-Gerät im Jahr 1982 ein Cola-Automat, so werden in diesem Jahr – je nachdem, welchen Marktforscher man fragt – bereits 30, 40 oder 50 Milliarden Geräte im IoT vernetzt sein. Ein rasantes Wachstum, das auch für 2023 zahlreiche Technologietrends und digitale Entwicklungen hervorbringt. Eine (nicht gewichtete) Übersicht über die in der Tech-Branche meist diskutierten IoT-Neuerungen für dieses Jahr:

1. Green IoT

Immer mehr Unternehmen wollen ihren CO2-Ausstoß reduzieren – sei es, um politische Vorgaben einzuhalten oder Kundenwünsche nach mehr Nachhaltigkeit zu befriedigen. Green IoT beschreibt Anwendungen, die im industriellen Kontext dazu beitragen, die Effizienz zu erhöhen sowie Ressourcen und Emissionen zu sparen. Vor allem entlang der Lieferketten fehlt es oft an Transparenz. Hier kann IoT-Technologie und digitale Vernetzung dafür sorgen, Ausschuss zu vermeiden, Lieferfahrten effizienter zu gestalten und den Spritverbrauch zu reduzieren. Aber auch in der Fertigung bietet IoT-Technologie zahlreiche Möglichkeiten, um Prozesse zu optimieren und Ressourcen zu sparen, wie etwa mit vorausschauender Wartung. Bislang führten Unternehmen solche Anwendungen vorrangig ein, um Zeit und Kosten zu sparen. Zusätzliche Klimaschutz-Effekte machen IoT 2023 endgültig zur Win-Win-Technologie.

2. AIoT: IoT meets Künstliche Intelligenz

Das Zusammenspiel aus KI und IoT schafft einen echten Mehrwert für viele IoT-Domänen, vor allem für Automatisierung und die vernetzte Fertigung. Dank AIoT (Artificial Intelligence of Things) liefern Maschinen über ihre Sensorik Daten, die durch Maschinelles Lernen schnell und effizient ausgewertet werden. So wandeln Unternehmen große Datenmengen in verwertbare Informationen um, können etwa auf Basis der Analyse neue Anwendungen und Geschäftsmodelle umsetzen. Solche KI-Lösungen können Unternehmen in der Cloud implementieren oder per Edge Computing direkt am Gerät betreiben. Eine praktische Lösung bietet die Telekom mit der IoT Cloud of Things. Auf der Plattform haben Firmen ihre vernetzten Geräte im Blick und können umfangreiche Analyse-Tools nutzen.

3. Digitale Zwillinge im Enterprise Metaverse

Auch hier treffen zwei wichtige Technologietrends aufeinander. In einem Enterprise Metaverse können Unternehmen mit den Daten aus IoT-Sensoren digitale Zwillinge vieler verschiedener Systeme erstellen – von Produktionsanlagen bis hin zum Einkaufszentrum. Nutzer sind dann in der Lage, mit Hilfe von Metaverse-Technologien wie VR-Headsets in diese digitalen Zwillinge einzutauchen, um besser zu verstehen, wie sie funktionieren und wie die Anpassung einzelner Variablen die Geschäftsergebnisse beeinflussen kann. Ähnlich funktioniert der IoT Solution Optimizer: Mit diesem Online-Service können Unternehmen geplante IoT-Projekte anhand eines digitalen Zwillings eingehend testen. Im Testumfeld konfigurieren Unternehmen die passende Lösung und sparen bei der Umsetzung Zeit und Kosten.

4. Automation

Worauf es 2023 im industriellen IoT-Umfeld besonders ankommt: Unternehmen müssen mehr Transparenz schaffen und Hemmnisse wie veraltete Prozesse beseitigen. Um endlich den gewünschten 360-Grad-Blick in der Produktion zu bekommen und das Fernziel Automation voranzutreiben, können Betriebe ihre Anlagen inzwischen komplett vernetzen. Sinnvoll ist es dabei auch, die Echtzeitdaten ins ERP-System (Enterprise Resource Planning) einzuspeisen und somit auf vielen Endgeräten sichtbar zu machen.

5. IoT-Security

Das Internet der Dinge bietet zahlreiche Vorteile. Doch wie jede drahtlose Infrastruktur, sind solche Netze bei unzureichendem Schutz auch anfällig für Hackerattacken. Und mit jedem weiteren vernetzten Gerät wächst die Angriffsfläche. Angesichts der explodierenden Anzahl an IoT-Devices müssen Unternehmen also bereit sein, in Schutzvorkehrungen und IT-Sicherheit zu investieren – um die eigenen Daten zu schützen und um bei Kunden und Geschäftspartnern keine Bedenken aufkommen zu lassen. Die Herausforderung: IoT-Security ist ein komplexes Thema, das Netzwerk, Software und sämtliche verbundenen Geräte und Anlagen betrifft. Die Vielzahl verschiedener Bedrohungen macht die Sache nicht leichter. Der beste Schutz der IoT-Infrastruktur gegen reale und gegenwärtige Angriffsszenarien gelingt mit aktueller Sicherheitssoftware und zertifizierter Hardware.

6. IoT im Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen haben smarte Produkte in Zukunft ein großes Potenzial, Patienten zu unterstützen und das Krankenhaus- und Pflegepersonal zu entlasten. Smarte Trinkbecher etwa messen, ob Patienten regelmäßig und ausreichende Mengen Wasser trinken und werden zu wichtigen digitalen Assistenten. Vernetzte Herzschrittmacher ermöglichen Ärzten inzwischen zudem eine Fernüberwachung ihrer Patienten. Der Gesundheitssektor ist deshalb eine der wichtigsten Branchen für den Einsatz von IoT-Technik. Doch bislang zahlen Kliniken für IoT-Innovationen einen hohen Preis in Form inkompatibler Insellösungen. Ein Zustand, der zeigt, wie wichtig einheitliche Standards für den Erfolg von IoT-Lösungen sind.

7. IoT-Regulierung und neue Standards

Im September 2022 hat die Europäische Kommission den Cyber Resilience Act (CRA) verabschiedet. Das Gesetz soll den Missbrauch von IoT-Produkten einschränken. Hersteller werden dabei verpflichtet, Cyber-Sicherheit in allen Schritten zu beachten, die ein Produkt durchläuft. Für 2023 ist zu erwarten, dass die EU eine Gesetzgebung einführt, die die Hersteller und Betreiber von intelligenten Geräten verpflichtet, strengere Regeln zu befolgen, etwa beim Sammeln und Speichern von Daten. Auch für das Edge Computing sollen EU-Regelungen kommen. Beim Edge Computing sammeln und verarbeiten Geräte Daten bereits am Ort ihrer Entstehung, anstatt sie zur Analyse an zentrale Cloud-Server zu senden. Wichtig ist ein kontrolliertes Wachstum des Internets der Dinge, das den Datenschutz und die persönlichen Rechte der Nutzer und Konsumenten respektiert.

Quelle:

https://iot.telekom.com/de/blog/7-iot-trends-2023

Virtueller Zwilling: IoT-Projekte risikofrei planen

Mit IoT vom mechanischen zum digitalen Zähler: Smart Meter machen den Energieverbrauch transparenter und das StromHohe Anfangsinvestitionen sind bei IoT-Projekten eher die Regel als die Ausnahme. Mit dem IoT Solution Optimizer sparen Unternehmen Zeit und Kosten bei der Planung ihrer IoT-Lösung.sparen einfacher.

Schäden erkennen, bevor sie sichtbar werden – das ist das Ziel eines Pilotprojekts auf der A9 bei Nürnberg. Zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur wurde im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen unter anderem eine Brücke intelligent gemacht: Sensoren überwachen kontinuierlich Verschleiß und Materialermüdung von Stahl, Beton und Asphalt. Die vernetzten Bauteile kommunizieren über das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) miteinander. Mögliche Schäden können so frühzeitig erkannt und Instandsetzungsarbeiten vorgenommen werden – so lässt sich verhindern, dass die Brücke unbenutzbar wird oder gar einstürzt. Die Herausforderung bei solchen IoT-Projekten: Insbesondere festverbaute Lösungen wie in diesem Beispiel müssen über viele Jahre effizient und zuverlässig laufen.

IoT Solution Optimizer: Digitales Testumfeld für IoT-Lösungen

Vielfach fehlt es Unternehmen jedoch an spezifischem Know-how, Erfahrungswerten oder Vergleichsmöglichkeiten in puncto passender Hardware oder Funktechnologien. Bereits im Vorfeld die richtige Gesamtlösung auszuwählen und so zum Beispiel hohe Folgekosten zu vermeiden, fällt dann schwer. Genau dafür hat die Telekom den IoT Solution Optimizer entwickelt: Mit diesem Online-Tool prüfen Unternehmen geplante IoT-Lösungen vorab virtuell auf Herz und Nieren, noch bevor sie die Kosten budgetieren oder reale Tests aufsetzen. Alle relevanten Parameter des IoT-Projekts und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten lassen sich in einer virtuellen Umgebung komplett modellieren. Dieser virtuelle Zwilling hilft dabei, unter anderem folgende Fragen zu beantworten:

  • Sind Hardware und Übertragungstechnik für eine bestimmte Anwendung geeignet – oder funktionieren andere Komponenten vielleicht effizienter und günstiger?
  • Welche Sensoren und welche Vernetzung benötige ich, um Eingangsgrößen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Dehnung oder Schwingung zu messen?
  • Welche Batterien sind leistungsstark genug bei kalten Außentemperaturen im Winter oder für Installationen in Innenräumen?
  • Mit welcher Technologie lassen sich die gesammelten Daten bestmöglich in die Cloud übertragen?
  • Funktioniert meine Lösung auch im Ausland? Was passiert, wenn sich das Funkmodul in anderes Netz einwählt?
  • Und wie erreiche ich eine möglichst lange Lebensdauer der Sensoren?

In Minuten zeigt der IoT Solution Optimizer, ob ein IoT-Projekt wie geplant funktionieren kann, wie effizient es ist und an welchen Stellen sich noch Optimierungspotenzial verbirgt. Unternehmen erhalten eine Entscheidungsgrundlage, mit der sie ihren Projektplan erstellen und optimieren können – noch bevor sie in die Umsetzung investieren.

Schritt für Schritt das IoT-Projekt konfigurieren

Der cloudbasierte Service führt Schritt für Schritt durch das virtuelle Projekt und fragt dabei alle relevanten Aspekte ab – vom Einsatzgebiet über Hardware und Netzwerkprotokolle bis zur Batterielaufzeit und den Produkteigenschaften. Unternehmen können ein eigenes Design aufsetzen und in den einzelnen Teilschritten bedarfsgerechte Komponenten bestimmen. Oder sie greifen auf Lösungen aus dem integrierten IoT-Produktregal der Telekom-Partner zurück.

Mit dem IoT Solution Optimizer haben Hunderte Kunden inzwischen mehr als 1.000 Projekte modelliert. Seit dem Start 2019 hat das Tool, das jetzt auch das Green-Magenta-Label für Nachhaltigkeit trägt, etliche neue Features erhalten:

  • Interessierte können den Service ein Jahr kostenfrei  nutzen: einfach registrieren und loslegen mit der Projektplanung am virtuellen Zwilling. Optional kann zuvor ein Mobile IoT Starter Workshop gebucht werden.
  • Die Zahl der verfügbaren Ländernetze ist deutlich gestiegen: Neben dem europaweiten Netz der Telekom sind nun auch 20 europäische Partnernetze sowie das Netz von T-Mobile US nutzbar.
  • Neben NarrowBand IoT (NB-IoT) stehen jetzt auch Funkmodule für LTE-M sowie ein Multimode-Modul zur Verfügung. Das ermöglicht grenzübergreifende Use Cases in ganz Europa. Das Angebot umfasst Produkte von mehr als 100 Herstellern. Insgesamt verfügt die Telekom über den weltweit größten Katalog an zertifizierten IoT-Modulen.
  • Zur Positionsbestimmung ist in den Modulen nun auch GNSS/GPS integriert.
  • Mehr als 50 verschiedene Endgeräte für 30 Branchen und Anwendungsgebiete stehen für einen Hardware-Vergleich bereit.
  • Mehr Cloudprofile für Anbieter wie Microsoft Azure sowie Protokolle wie etwa TLS/DTLS für verschlüsselte MQTT-Kommunikation stehen zur Auswahl.

Bis ins kleinste Detail durchplanen

Wie präzise sich ein IoT-Projekt planen lässt – und wie wichtig jeder einzelne Schritt ist –, zeigt zum Beispiel die Wahl der passenden Funkantenne. An Antennen oder die Batterielaufzeit denken Projektplaner oft erst zum Schluss. Dabei haben gerade diese unscheinbaren Komponenten großen Einfluss auf das Gelingen der gesamten Planung. Mit dem IoT Solution Optimizer lässt sich nicht nur die passende Funkantenne finden. Sogar die Platzierung der Antenne auf einer virtuellen Platine können Produktplaner testen. Erst dann zeigt sich, wie sich die Ausrichtung der Antennen auf die Reichweite auswirkt – ein entscheidender Faktor, wenn es sich etwa um einen Indoor-Use-Case handelt. Auch wie die Wahl der Antenne die Batterielebensdauer des Moduls beeinflusst, lässt sich vorab simulieren.

Um diese industrieweit einzigartigen Simulationen ausführen zu können, ließen Telekom-Techniker Hunderte Was-wäre-wenn-Szenarien in der Cloud ablaufen. Dafür sind in den IoT Solution Optimizer über die Jahre Daten aus der gesamten User Community ebenso eingeflossen wie aus Telekom-Projekten und dem stetig wachsenden Partner-Netzwerk, Informationen der Hersteller von Batterien, Antennen und GPS-Receivern sowie Netzwerkkonfigurationen von Roamingpartnern.

Zeit, Ressourcen und Kosten sparen

Ein großer Vorteil für das Projektteam ist der Zeitgewinn. Für ein virtuelles Gerät lässt sich beispielsweise für einen Zeitraum von 15 Jahren die Batterielebensdauer prüfen, mit einer Genauigkeit von weit über 90 Prozent. Musste man zuvor tagelang an Excel-Tabellen herumschrauben, liegt das Ergebnis nun binnen Sekunden vor. Die Folge: ein deutlich früherer Marktstart. Außerdem lassen sich teure Irrtümer bei der Wahl der Hardware vermeiden und somit wertvolle Kosten und Ressourcen sparen. Unternehmen finden nicht nur ohne Risiko den Weg ins IoT, sondern gleich auch noch Optimierungspotenzial für das geplante Projekt – bevor der erste Euro investiert wurde.

Sensoren in der Autobahnbrücke

Im Falle der Brückenbauer könnte das dann so aussehen: Sie benötigen Sensoren, die Temperatur, Feuchtigkeit, Dehnung und Schwingung messen und durch den Druck im Beton nicht beschädigt werden. Außerdem muss die Hardware ohne externe Stromversorgung über Jahre funktionieren. Die Planer wählen passende Komponenten aus dem IoT-Angebot der Telekom. Weil keine großen Datenraten bei den Messungen nötig sind, dafür aber eine zuverlässige Übertragung in die Cloud, eignet sich NB-IoT als Funktechnik. Die Performance-Analyse zeigt, dass sich mit einer anderen Batterie und einem anderen Protokoll die Batterielaufzeit der vernetzten IoT-Geräte verdoppeln und die Produktkosten insgesamt senken lassen. Das optimierte Messmodul geben die Brückenbauer nun bei einer Spezialfirma in Auftrag, die – deutlich früher als geplant – mit der Fertigung beginnen kann. So profitieren die Planer von der eingesparten Zeit, weil im weiteren Fertigungsprozess keine außerplanmäßigen Verzögerungen auftreten. Die Projektpartner freuen sich indes über die deutlich geringeren Gesamtkosten.

Quelle:

https://iot.telekom.com/de/blog/iot-projekte-virtuell-planen-und-testen

KI von Apple: Bekommen ChatGPT und Bard bald Konkurrenz?

Im Rennen um das beste KI-Tool liegt Microsoft mit ChatGPT ganz weit vorne. Konkurrent Google zieht nun mit Chatbot Bard nach. Doch was sind eigentlich Apples KI-Pläne? Wir schauen uns für Dich an, was Du in Zukunft vom Technikriesen erwarten kannst und ob Siri womöglich schon bald den nächsten großen Schritt macht.

Apple engagiert sich schon seit Jahren sehr in den Bereichen KI und maschinelles Lernen. Im Februar fand der Apple-interne AI Summit statt – eine Konferenz rund um das Thema KI bei Apple. Das wäre ein guter Zeitpunkt, um Apples Antwort auf ChatGPT und Bard anzukündigen, oder?

Wie sehen Apples KI-Pläne aus?

Jedes Jahr veranstaltet Apple den AI Summit, zuletzt im Februar diesen Jahres. Im Vorfeld ließ sich bloß fleißig spekulieren, ob und welche Informationen wohl nach außen dringen und welche Antwort Apple wohl auf ChatGPT und Bard in petto haben würde.

Die große Sensation blieb allerdings aus, wie Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtet. Zwar sei Apple bei KI weit vorne mit dabei, aber konkrete Ankündigungen oder neue Details gab es auf dem AI Summit demnach nicht.

Der Zeitpunkt wäre aber goldrichtig gewesen, denn Google hat mit dem eigens entwickelten Chatbot Bard eine direkte Antwort auf ChatGPT parat. Bard befindet sich aktuell noch in einer geschlossenen Beta-Phase, könnte aber im Gegensatz zu ChatGPT womöglich aktuellere Antworten liefern, weil Google ihn mit neusten Ergebnissen aus dem Internet füttert. In diesem Wettrennen um den besten KI-Chatbot fehlt bloß noch Apples Lösung. Doch wie Apples KI-Pläne genau aussehen, lässt sich aktuell bloß vermuten.

Laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren?

Dass Apple weite fleißig in KI investiert, ist klar, denn zahlreiche Funktionen von Apple-Geräten basieren auf KI. Apple hat in den vergangenen Jahren sogar mehr in KI investiert als die Konkurrenz – bestehend aus Facebook, Microsoft und Google. Doch während Microsofts Partner-Unternehmen OpenAI mit ChatGPT Ende vergangenen Jahres einen KI-Meilenstein erreichte und den innovativen Chatbot als Vorabversion öffentlich zugänglich machte, scheint solch ein Schritt bei Apple noch nicht unmittelbar bevorzustehen.

Wie geht es also weiter? Im Juni veranstaltet Apple die Worldwide Developers Conference (WWDC). Die Entwicklungskonferenz dreht sich zwar nicht ausschließlich um das Thema KI bei Apple, sondern um alle Bereiche, mit denen externe Entwickelnde zu tun haben. Doch im Gegensatz zum AI Summit, der sich nur an Mitarbeitende von Apple richtet, würde eine Präsentation auf der WWDC ein viel breiteres Publikum erreichen.

Wo Apple heute schon KI einsetzt

Sprachassistentin Siri wird in diesem Jahr schon zwölf Jahre alt. Sie antwortet Dir auf Spracheingaben und nimmt Dir allerlei Aufgaben ab. So kannst Du per Sprache nicht nur Timer stellen, Deinen Kalender verwalten oder nach der Wettervorhersage fragen, sondern zum Beispiel auch Deine vernetzten Geräte steuern, Musik abspielen lassen oder einfache Wissensfragen beantworten lassen. Das funktioniert selbstverständlich mit KI von Apple, doch mit ChatGPT und Bard kann Siri nicht mithalten.

Im Gegensatz zu Siri sind die beiden Machine-Learning-Plattformen Core-ML und Create-ML, die Apple in den Jahren 2017 und 2019 veröffentlicht hat, hauptsächlich Entwickelnden bekannt. Die Plattformen sind die Grundlage für viele Machine-Learning-Modelle und laufen beinahe unerkannt im Hintergrund. So erkennt zum Beispiel ein iPad beim Zeichnen mit dem Apple Pencil durch maschinelles Lernen, wenn Du das Display aus Versehen mit der Hand berührst oder ob Deine Eingabe gewollt war.

Weitere Beispiele für KI bei Apple sind die Gesichts- und Landschafts- und Tiererkennung in Fotos, die Steuerung des Ladevorgangs, um den Akku möglichst schnell und gleichzeitig schonend aufzuladen sowie Face ID, bei der KI und maschinelles Lernen zusammenarbeiten.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/digital-life/ki-von-apple-bekommen-chatgpt-und-bard-bald-konkurrenz/#/

Wie funktioniert das eigentlich mit der SMS?

Der SMS-Service (kurz für Short Message Service) ermöglicht es, kurze Textnachrichten über das Mobilfunknetz zu versenden und zu empfangen. SMS werden in der Regel über die Mobilfunknetze von Mobilfunkanbietern übertragen.

Wenn eine Person eine SMS-Nachricht sendet, wird diese Nachricht an den SMS-Center (Short Message Service Center) des Mobilfunkanbieters gesendet. Das SMS-Center leitet die Nachricht dann an das Mobiltelefon des Empfängers weiter.

Ein Short Message Service Center (SMSC) ist ein zentraler Server, der SMS-Nachrichten zwischen Mobilfunkgeräten überträgt. Das SMSC übernimmt die Aufgabe der Übertragung, Speicherung und Weiterleitung von SMS-Nachrichten im Mobilfunknetzwerk.

Wenn ein Benutzer eine SMS-Nachricht sendet, wird diese Nachricht an das SMSC gesendet. Das SMSC speichert die Nachricht und sendet sie dann an das Zielgerät, wenn es verfügbar ist. Wenn das Zielgerät nicht verfügbar ist, wird die Nachricht im SMSC gespeichert und später erneut gesendet, wenn das Zielgerät verfügbar ist.

Das SMSC überprüft auch, ob der Empfänger des Zielgeräts im Netzwerk des Mobilfunkanbieters verfügbar ist oder ob die SMS-Nachricht an ein anderes Netzwerk weitergeleitet werden muss. Wenn die Nachricht an ein anderes Netzwerk weitergeleitet werden muss, wird die Nachricht an ein Inter-Carrier-Gateway gesendet, das die Nachricht an das entsprechende SMSC des Zielnetzwerks weiterleitet.

Das SMSC bietet auch Funktionen wie die Konvertierung von Textnachrichten in ein geeignetes Format für die Übertragung, die Unterstützung von Multimediainhalten wie Bildern und Videos, den Empfang von Empfangsbestätigungen und die Steuerung der Übertragungsraten von SMS-Nachrichten.

Insgesamt spielt das SMSC eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung einer zuverlässigen und schnellen Übertragung von SMS-Nachrichten im Mobilfunknetzwerk.

Die SMS-Nachrichten sind auf 160 Zeichen begrenzt, aber es ist möglich, längere Nachrichten durch das Zusammenfügen mehrerer SMS-Nachrichten zu senden. Wenn eine Nachricht länger als 160 Zeichen ist, wird sie in mehrere Teile aufgeteilt und als separate Nachrichten gesendet. Die meisten Mobiltelefone verbinden diese Nachrichten wieder zu einer einzigen Nachricht, sobald sie empfangen wurden.

SMS-Dienste können auch über das Internet angeboten werden, und es gibt verschiedene Plattformen und Anwendungen, die es Benutzern ermöglichen, SMS-Nachrichten von ihrem Computer oder anderen internetfähigen Geräten aus zu senden.

Im Jahr 2021 betrug die Anzahl der in Deutschland versendeten Kurznachrichten per SMS laut Bundesnetzagentur rund 7,8 Milliarden.